Die stillen Macher im Rampenlicht: Rastatt sagt Danke am Tag des Ehrenamts
Sie organisieren Feste, kümmern sich um den Nachwuchs, halten den Vereinsbetrieb am Laufen oder sind zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird: Viele Menschen engagieren sich in Rastatt mit großem persönlichem Einsatz für andere. Oft tun sie das ganz selbstverständlich und ohne viel Aufhebens. Ihnen widmet die Stadt Rastatt ihren Ehrenamtsempfang am Samstag, 5. Dezember, um 11 Uhr im Theatersaal der Reithalle. Der Empfang findet am Internationalen Tag des Ehrenamts statt und bietet Gelegenheit, Menschen zu würdigen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen.
Die Stadt zeichnet bei der Veranstaltung mit geladenen Gästen verdiente Ehrenamtliche mit der Ehrennadel der Stadt Rastatt und mit Medaillen aus. Ein besonderer Blick gilt zudem den sogenannten „Helden aus der zweiten Reihe“: Engagierten, die kein Vorstandsamt innehaben und deshalb häufig nicht im Rampenlicht stehen, für das Vereinsleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aber unverzichtbar sind.
„Ohne die vielen helfenden Hände im Hintergrund wäre vieles nicht möglich. Ob beim Auf- und Abbau, bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, bei der Organisation von Veranstaltungen oder bei unzähligen kleinen Aufgaben, die oft erst auffallen, wenn sie niemand übernimmt: Sie alle tragen entscheidend dazu bei, dass Vereine und Einrichtungen lebendig bleiben und Gemeinschaft gelingt“, so Oberbürgermeisterin Monika Müller.
Die Stadt richtet den Blick in diesem Jahr bei den „Helden aus der zweiten Reihe“ besonders auf Vereine und Einrichtungen, die 2026 ein Jubiläum feiern. Damit rückt sie auch jene in den Fokus, die mit ihrem Einsatz über Jahre hinweg das Vereinsleben mitgestaltet und geprägt haben – häufig fernab der großen Bühne und ohne dafür besondere Anerkennung zu erwarten.
