Seit über 30 Jahren gibt es in Deutschland Aktionen rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus, der am 21. März stattfindet. Auch 2026 beteiligt sich die Stadt Rastatt unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ mit mehreren Veranstaltungen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Veranstaltungen der Stadt Rastatt zu den "Internationalen Wochen gegen Rassismus"
Ausstellungseröffnung: „Wir schaffen das – Update Erfolgsgeschichten“ - Montag, 16. März
Feierliche Eröffnung Montag, 16. März, 17 Uhr, im Bildungshaus St. Bernhard, An der Ludwigfeste 50
Mit den Fragen „Habt ihr es geschafft?“ und „Was bedeutet euch Integration, Toleranz und das Zusammenleben in unserer Region?“ bietet die Ausstellung einen Einblick in die Gefühlswelten Geflüchteter, wie sie ihr Ankommen und ihr Fuß fassen in der Bundesrepublik Deutschland selbst begreifen. Ute Kretschmer-Risché, Vorsitzende des Vereins VIVE e.V., gibt einen Einblick in die Entstehung der Ausstellung. Auch Geflüchtete teilen ihre Erfahrungen an diesem Abend. Begrüßen wird Stefan Vogt, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Senioren der Stadt Rastatt.
Die Ausstellung kann bis zum 31. März 2026 im Bildungshaus St. Bernhard angeschaut werden. Weitere Infos zur Ausstellung gibt es online.
Öffentliches Fastenbrechen/Iftar nach Sonnenuntergang - Dienstag, 17. März
Dienstag, 17. März, 18 Uhr, Rossi-Haus, Herrenstraße 13
Anlässlich des Fastenmonats Ramadan findet ein gemeinsames Iftar, das allabendliche Fastenbrechen statt. Organisiert vom Verein Die Brücke e.V.. Der Abend bietet Gelegenheit, ins Gespräch miteinander zu kommen und Gemeinschaft zu erleben. Oberbürgermeisterin Monika Müller wird am Fastenbrechen teilnehmen. Jeder ist herzlich eingeladen.
Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bis Freitag, 6. März 2026 gebeten.
„Zugehörigkeit – Ihre Stimme zählt!“ - Samstag, 21. März
Samstag, 21. März, 8.30 bis 12 Uhr, Marktplatz
Auf einer Wand können Gedanken, Erfahrungen und Wünsche sichtbar werden. Auf Post-its festgehalten, werden persönliche Perspektiven gesammelt und auf einer Wand zusammengeführt. So entsteht ein vielfältiges Bild dessen, was Menschen stärkt und verbindet. Jede Stimme trägt dazu bei, Vielfalt erlebbar zu machen.
Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
"Zugehörigkeit - Ihre Stimme zählt" ist eine gemeinsame Aktion der Schulsozialarbeit und der Gemeinwesenarbeit der Stadt Rastatt.
Ausstellungseröffnung: „Black Heroes“ - Dienstag, 24. März
Dienstag, 24. März, 19 Uhr, Stadtbibliothek Rastatt
„Schwarz.Deutsch.Erfolgreich“ lautet der Untertitel des Buches „Black Heroes“ von Kerstin Finkelstein-Kabengele und Guy Kabengele. Daraus entstanden ist eine Wanderausstellung. Sie trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen, das Bewusstsein für die Vielfalt der Gesellschaft zu stärken und zu schärfen und die Bedeutung von Gleichberechtigung und Vielfalt im Alltag zu fördern.
Einführende Worte hält Emile Yadjo-Scheuerer, Mitglied des Kreistages Landkreis Rastatt.
Begleitet wird die Ausstellung von Schülerarbeiten des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums (LWG) an den Fenstern der Aula des LWG.
Die Ausstellung ist vom 24. März bis 24. April in der Stadtbibliothek zu sehen. Ansprechperson für die Ausstellung ist Seven Hirth, Lehrerin am LWG und Mitglied beim Netzwerk für inter- und transkulturelles Lernen und Arbeiten an Schulen.
"Ein bis(s)chen näher zusammen!" - Mittwoch, 25. März
Mittwoch, 25. März, 16 bis 18 Uhr, Stadtteilbüro Dörfel, Josefstraße 1/1
Bei welchen Gelegenheiten kommen Menschen miteinander ins Gespräch? Natürlich beim gemeinsamen Essen. "Ein bis(s)chen näher zusammen!" lädt dazu ein, die Vielfalt kulinarischer Köstlichkeiten aus aller Welt zu entdecken.
So bringt bei dem Treffen Fingerfood aus aller Welt Menschen zusammen und macht kulturelle Vielfalt genussvoll erlebbar. Organisiert wird der Event vom Stadtteilbüro Dörfel mit Kooperationspartnern und Bewohnern des Stadtteils im Stadtteilbüro Dörfel in der Josefstraße 1/1. Auch spontane Mitbringsel sind herzlich willkommen.
Film „Die Möllner Briefe“ - Donnerstag, 26. März
Donnerstag, 26. März, Forum Cinema Rastatt, Ettlinger Straße 5
Mit dem Film „Die Möllner Briefe“ wird das Leben von Ibrahim Arslan und seiner Familie nach den Folgen des Brandanschlags in Mölln gezeigt. Ibrahim, damals 7 Jahre alt, überlebt den Anschlag, aber ein Teil seiner Familie nicht. Die Stadt Mölln erhielt damals viele Solidaritätsbekundungen, die nie an die Familie weitergegeben wurden.
Im Film begibt sich Ibrahim auf eine Erinnerungsreise, trifft drei Menschen, die damals Briefe geschrieben haben. Der Film beleuchtet die Erfahrungen der Betroffenen und ermöglicht durch die Begegnungen einen intensiven Austausch über Verlust, Solidarität und die Frage, wie Gesellschaft mit Gewalt und Diskriminierung umgeht.
Eintritt: 8 Euro (Karten auch im Vorverkauf erhältlich) im Forum Cinema Rastatt.
Offene Angebote im Jugendtreff (Herrenstraße 28) - Dienstag, 17. März, bis Freitag, 27. März
Dienstag, 17. und 24. März, 15.30 bis 17.30 Uhr
Buntes Basteln: Bei der Bastel-Aktion wird Kunst mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus verbunden. Teilnehmen können alle ab 12 Jahren.
Mittwoch, 18. und 25. März, 15.30 bis 17.30 Uhr
Interkulturelles Kochen: Gemeinsam werden Gerichte und Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und Kulturen gekocht und gebacken. Allen Kindern und Jugendlichen ab 9 Jahren steht das Angebot offen.
Freitag, 27. März, 16 bis 18 Uhr und 18.30 bis 21 Uhr
Filmabend: Die Filme werden zuvor gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen passend zum Thema ausgesucht. 16 bis 18 Uhr: für alle 9- bis 13-Jährigen, 18.30 bis 21 Uhr: für Jugendliche ab 14 Jahren.
Für Schulen
„Schrecks Anstalt – Eine Verwahranstalt für geistig Minderwertige“
Psychiatrie im Nationalsozialismus am Beispiel der Rastatter Pflegeanstalt. Die Führungen werden von Iris Baumgärtner, der ehemaligen Leiterin des Stadtmuseums Rastatt angeboten.
„Anders als wer?“ – Rassismus im Alltag
Ein interaktiver Workshop zum Erkennen von Alltagsrassismus sowie zur Stärkung von Mut, Sprache und Handlungsmöglichkeiten. Der Workshop richtet sich an Schulklassen im 8. Schuljahr. Der Workshop wird in Kooperation mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Projekt „RespACT – Vielfalt leben. Haltung zeigen“) und der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX) im Demokratiezentrum BW veranstaltet.
Bei Interesse an den Veranstaltungen bitte melden bei:
Martina Becka
E-Mail: martina.becka@rastatt.de
Telefon: 07222 972-9211



