Ausstellung "Die Sammlung befragen – Resonanzen"
Von 23. Juli 2026 bis 31. Januar 2027
Was macht ein Kunstwerk bedeutsam? Welche Werke sprechen Menschen besonders an – und warum? Auf diese Fragen gibt die Ausstellung "Resonanzen" vielstimmige Antworten. Ausgangspunkt ist die Kunstsammlung der Stadt Rastatt mit ihren mehr als 1.000 Werken und dem Sammlungsschwerpunkt „Kunst in Baden nach 1945“.
Das Besondere: Die Schau rück die persönlichen Begegnungen mit den Kunstwerken in den Mittelpunkt, anstatt die Sammlung allein aus kunsthistorischer Perspektive zu betrachten. Dafür wurden Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Kunstinteressierte sowie Vertreterinnen und Vertreter kultureller Institutionen aus Rastatt und der Region zu einem besonderen partizipativen Prozess eingeladen. Die Teilnehmenden fungierten gleichsam als Kuratorinnen und Kuratoren: Sie wählten Werke aus der Sammlung aus, zu denen sie einen persönlichen Bezug hatten oder die sie in besonderer Weise berührten.
Entstanden ist ein facettenreicher Blick auf die Städtische Sammlung: Jedes ausgestellte Werk wird von einem kurzen, persönlichen Statement begleitet, das Einblicke in individuelle Sichtweisen, Gedanken und Assoziationen ermöglicht. So eröffnen sich überraschende Zugänge zu bekannten und weniger bekannten Werken und zugleich neue Perspektiven auf die Sammlung als lebendigen, kulturellen Schatz der Stadt.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die Kunstwerke nicht nur zu betrachten, sondern sich auf die ganz unterschiedlichen Resonanzen einzulassen, die sie bei Menschen auslösen. Die Schau versteht sich als Dialog zwischen Kunst, Sammlung und Stadtgesellschaft. Gleichzeitig verdeutlicht sie, dass ein Ausstellungshaus wie die Städtische Galerie in Rastatt nicht losgelöst vom Publikum existiert. Vielmehr kann es zu jenem so oft beschworenen Begegnungsraum werden, in dem sich vielfältige Beziehungen zwischen Menschen und Kunst entwickeln.
Die Städtische Galerie Rastatt ist immer Donnerstag, Freitag und Samstag, von 12 bis 17 Uhr und sonntags und an Feiertagen, von 11 bis 17 Uhr, geöffnet. Der Eintritt beträgt vier Euro, ermäßigt zwei Euro.