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Sanierung der Treppenabgänge am Bahnhof: Arbeiten müssen aufgrund von Baumängeln neu ausgeschrieben werden

Die Sanierungsarbeiten an den Treppenabgängen am Bahnhof Rastatt bleiben vorerst unterbrochen, denn eine gute und sichere Ausführung ist wichtiger als der Zeitplan: Nachdem sich erhebliche Mängel in der Qualität der Bauausführung gezeigt haben, hat die Stadt Rastatt den Vertrag mit der beauftragten Firma gekündigt, um weiteren Schaden abzuwenden. Die festgestellten Mängel müssen nun vor der Fortführung der Arbeiten behoben werden, ehe die Baumaßnahme voraussichtlich im Frühjahr erneut ausgeschrieben wird.

Die Stadt hatte den Auftrag im rechtlich vorgeschriebenen Vergabeverfahren vergeben. Im Zuge der Bauarbeiten zeigte sich jedoch, dass die vereinbarten Anforderungen nicht erfüllt wurden. Trotz wiederholter Aufforderungen wurden die Probleme nicht behoben. Die erfolgte Prüfung der Baustelle durch einen Sachverständigen hat schließlich ergeben, dass die Probleme so massiv sind, dass Stadt die Reißleine ziehen musste: Mit dem bisherigen Auftragnehmer geht es nicht weiter, der entstandenen Schaden wird natürlich geltend machen.

Durch die erneute Ausschreibung und die notwendigen Korrekturmaßnahmen wird sich die Fertigstellung der Sanierung weiter verzögern. Unter anderem müssen zunächst falsch betonierte Bauteile an den Treppen zurückgebaut und anschließend neu hergestellt werden. Die Baustelle bleibt bis dahin gesichert.

(Erstellt am 27. Oktober 2026)

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