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Lange Nacht der Demokratie: Vielfältiges Programm lockt am 2. Oktober zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt

Demokratie erleben, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam diskutieren: Bei der „Langen Nacht der Demokratie“ am Freitag, 2. Oktober, wurde die Rastatter Innenstadt zu einem Schauplatz gelebter Demokratie. Von 16 bis 22 Uhr boten vierzig Vereine, Institutionen, Initiativen, Schulen und städtische Einrichtungen ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Demokratie, Grundrechte, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Beteiligung.

An insgesamt acht Veranstaltungsorten entlang der Herrenstraße und rund um das Historische Rathaus konnten Besucherinnen und Besucher Demokratie auf ganz unterschiedliche Weise entdecken. Das Angebot reichte von Musik, Theater und Poetry Slam über Ausstellungen und historische Führungen bis hin zu Planspielen, Workshops, Mitmachaktionen und Diskussionsformaten.

Rund 400 Menschen verfolgten die Eröffnung der Langen Nacht am Ostrover Platz durch Oberbürgermeisterin Monika Müller, Manuela Sambale als Vertreterin der ehrenamtlich Mitwirkenden und Anni Schlumberger von der Allianz für Bürgerbeteiligung. Musikalisch und künstlerisch begleitet wurde die Eröffnung vom Badischen Chor Wintersdorf und den Kids-Künstlerinnen und -Künstlern der Karlschule mit dem Theaterstück „Was ist eigentlich Demokratie?“. Die Moderation übernahm die Journalistin Evelin König.

Der Abend wurde nicht nur inhaltlich, sondern dank der großzügigen Unterstützung, vor allem durch die Bürgerstiftung Rastatt und auch die Sparkasse Rastatt-Gernsbach sowie durch Sachspenden, auch finanziell aus der Bürgerschaft selbst ermöglicht.

Demokratie zum Mitmachen

Im weiteren Verlauf des Abends konnten die Besucherinnen und Besucher unter anderem bei Planspielen und Workshops selbst aktiv werden, sich mit Themen wie Grundrechten, Fake News und Bürgerbeteiligung auseinandersetzen oder bei kulturellen Angeboten Demokratie aus einer anderen Perspektive erleben. Auch die Geschichte der Demokratie in Rastatt spielte eine wichtige Rolle.

„Was am 2. Oktober an vielen Orten in unserer Stadt stattgefunden hat, war ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie engagiert und lebendig Demokratie in Rastatt ist“, so Oberbürgermeisterin Monika Müller im Nachgang der Veranstaltung. „Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zu diesem besonderen Abend beigetragen haben. Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Zuhören, vom Austausch und vor allem von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“

Feedbackformular

Alle Besucherinnen und Besucher können unter über ein Feedbackformular ihre Eindrücke, Anregungen, Lob und Kritik zur Langen Nacht mit den Organisatorinnen und Organisatoren teilen.

Menschen stehen auf dem Ostrover Platz
Menschen stehen vor dem Rossi-Haus
(Erstellt am 05. Oktober 2026)