Von Römern und Alamannen: Auftaktvortrag der Archäologie-Reihe im Stadtmuseum
Die diesjährige Vortragsreihe zur Archäologie im Stadtmuseum startet wieder. Den Auftakt macht am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr Dr. Martin Kemkes, der einen Vortrag über die Spätantike am Oberrhein hält. Der Leiter des Zentralen Fundarchivs Rastatt bietet dabei einen Überblick über eine besonders spannende Epoche an der Schwelle von der Spätantike zum Frühmittelalter. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vom 3. bis 5. Jahrhundert verändert sich die politische wie gesellschaftliche Situation entlang des Oberrheins grundlegend. Parallel zur Aufgabe des Limes und dem Rückzug Roms auf eine neue Kontrolllinie an Rhein und Donau findet im militärischen wie zivilen Bereich eine stetige Germanisierung der Grenzprovinzen statt. Die literarischen und archäologischen Quellen berichten von Germanen im römischen Heer und neuen Festungsanlagen an den Flussufern, aber auch von den Alamannen als neuen Siedlern sowie den ersten Christen am Oberrhein.
Die Veranstaltungsreihe, die in Kooperation zwischen dem Stadtmuseum und dem Zentralem Fundarchiv Rastatt stattfindet, geht mittlerweile in die fünfte Saison und widmet sich dieses Jahr der Umbruchszeit zwischen ausgehender Antike und beginnendem Mittelalter.


