Rückbau und Abbruch des ehemaligen Hallenbads Alohra: Parkplatz ab 1. August gesperrt
Der Rückbau und Abbruch des ehemaligen Hallenbads Alohra rückt näher: Nach Abschluss der letzten Abstimmungen sollen die Arbeiten voraussichtlich Ende August beginnen. Bereits ab Samstag, 1. August, wird daher der Parkplatz auf dem Alohra-Gelände gesperrt.
Das Grundstück befindet sich im Eigentum des Eigenbetriebs Bäder, Versorgung und Verkehr und ist damit Privatgelände. Seit der Schließung des Hallenbads wurde die Nutzung des Geländes als öffentlicher Parkplatz jedoch geduldet. Die frühzeitige Sperrung gibt Anwohnern, Pendlern und weiteren Nutzern ausreichend Zeit, ihre Fahrzeuge zu entfernen und auf alternative Parkmöglichkeiten auszuweichen. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass das Gelände rechtzeitig für die Einrichtung der Baustelle und den Beginn der Abrissarbeiten vollständig geräumt ist.
Das Ordnungsamt wird die Sperrung regelmäßig kontrollieren. Damit sich alle Nutzer auf die neue Situation einstellen können, gilt zunächst eine Kulanzphase. Dennoch bittet die Stadt darum, den Parkplatz ab dem 1. August nicht mehr zu nutzen. Die Rückbau- und Abbrucharbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2026 dauern.
Besonderheiten beim Rückbau
Im Zuge der Vorbereitungen für den Rückbau des Alohras wurde festgestellt, dass die Kellerwanne mit einer asbesthaltigen Abdichtung versehen ist. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht davon keine Gefahr für Boden oder Grundwasser aus. Ein vollständiger Rückbau der Kellerwanne würde jedoch zusätzliche Kosten von rund 1 bis 1,5 Millionen Euro verursachen.
Deshalb prüft die Stadt gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden, ob die Kellerwanne im Boden verbleiben kann und lediglich die oberirdischen Gebäudeteile zurückgebaut werden. Sollte diese Lösung genehmigt werden, ließen sich die erheblichen Mehrkosten vermeiden.
Nachnutzung des Alohra-Geländes
Unabhängig von diesen Prüfungen laufen bereits die Planungen für die weitere Entwicklung des Areals. Der südwestliche Bereich an der Wallstraße/Ecke Leopoldring soll im Rahmen der Landesgartenschau 2036 als grüne Verbindung zwischen Innenstadt und LGS-Gelände gestaltet werden. Weitere städtebauliche Überlegungen für das Alohra-Areal werden nach der Sommerpause dem Gemeinderat vorgestellt.
