Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg: Rastatt hat gewählt
Das vorläufige amtliche Ergebnis der Landtagswahl in Rastatt stand kurz vor 20.30 Uhr fest: CDU-Kandidat Dr. Alexander Becker liegt bei den Erststimmen in der Barockstadt mit 30,8 Prozent auf Platz eins, dicht gefolgt von Philipp Helber (AfD), der 30,1 Prozent der Stimmen erreichen konnte. Grünen-Kandidat Thomas Hentschel folgt auf Platz drei mit 17,4 Prozent. 12,5 Prozent erzielte Jonas Weber (SPD). Ihm folgen die Linke-Kandidatin Lisa Schrempp mit 4,2 Prozent und FDP-Kandidatin Petra Zink mit 3,2 Prozent. Niko Metzler von der Partei Volt erreichte 1,9 Prozent der Stimmen.
Bei den Zweitstimmen im Wahlkreis Rastatt konnte die AfD mit 29,7 Prozent die meisten Stimmen für sich verbuchen und damit ihr Ergebnis im Vergleich zur Landtagswahl 2021 nochmal deutlich ausbauen (2021: 16,84 Prozent). Auf Platz zwei folgt die CDU mit 27,2 Prozent. Auch sie legt gegenüber der vorherigen Landtagswahl zu (plus 5,3 Prozent). Mit 22,6 Prozent folgen die Grünen, die 2021 noch 27,77 Prozent der Wählerstimmen erreichten. Deutliche Verluste verzeichnet auch die SPD. Sie erreichte bei den Zweitstimmen 6,9 Prozent (minus 7,4 Prozent). Ein nahezu identisches Ergebnis zur Landtagswahl 2021 verbuchte die Linke. 2026 kommt sie auf 3,8 Prozent; 2021 waren es 3,39 Prozent. Verluste verzeichnet indes die FDP, die auf 3,1 Prozent der Stimmen kommt (minus 4,1 Prozent). Auch die Freien Wähler haben Stimmen verloren und erreichen 2,1 Prozent (2021: 3,29 Prozent).
Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei 56,8 Prozent und damit über dem Wert von 2021, als 49,02 Prozent der wahlberechtigten Rastatterinnen und Rastatter ihre Stimmen bei der Landtagswahl abgaben.
Am Donnerstag, 12. März, tritt um 15.30 Uhr in öffentlicher Sitzung der Kreiswahlausschuss im Landratsamt Rastatt zusammen und stellt das Wahlergebnis für den Wahlkreis 32 Rastatt fest.
Statement Oberbürgermeisterin Monika Müller
Oberbürgermeisterin Monika Müller freut sich über die deutlich höhere Wahlbeteiligung in Rastatt im Vergleich zu 2021: „Ich hoffe, die Landespolitik der nächsten Jahre wird diese hohe Beteiligung und das Interesse im Land insgesamt aufgreifen und in konkrete Politik umsetzen.“ Gleichzeitig dankte die OB allen an der Wahl Beteiligten: „Ganz herzlichen Dank allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die mit ihrem Einsatz vor und während des Wahlsonntags einen reibungslosen Ablauf der Wahl ermöglicht haben.“
