Musik, Technik, Natur: Kinder aus Rastatt-West verbringen spannende Ferienwoche
Jeden Tag ein anderes Ausflugsziel: Über eine abwechslungsreiche Ferienwoche freuten sich 21 Kinder der Augusta-Sibylla-Schule und aus dem Stadtteil Rastatt-West bei einer inklusiven Freizeit Anfang August. Organisiert von der städtischen Gemeinwesenarbeit West zusammen mit der Fördergemeinschaft der Augusta-Sibylla-Schule wurde den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Grundschulalter an fünf Tagen ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Den Auftakt machte ein Besuch in der Kinder-Musik-Welt Toccarion in Baden-Baden. In zwei Gruppen erkundeten die Ferienkinder verschiedenen Bereiche der Einrichtung und probierten zahlreiche Instrumente wie Geige oder Kontrabass selbst aus. Allerdings gestaltete sich es beim Waldhorn deutlich schwieriger, einen Ton hervorzubringen. Auch das Gehen und Tanzen auf dem Bodenklavier sowie das Erkennen verschiedener Instrumente aus einem Orchester gehörten zum Programm.
Am zweiten Tag erhielten die Ferienkinder Einblicke in die Arbeit der Rastatter Blaulichtfamilie. Bei der Polizei durften sie unter anderem ihre Fingerabdrücke nehmen lassen, eine Arrestzelle besichtigen und Fotos in Dienstkleidung machen. Auch das Polizeifahrzeug stieß auf großes Interesse. Nach einem Zwischenstopp auf einem Spielplatz ging es weiter zur Feuerwehr. Dort bewunderten die Kinder vom Korb einer Drehleiter aus Rastatt von oben und lernten verschiedenen Einsatzfahrzeuge sowie deren Ausstattung kennen.
Der dritte Tag führte die Gruppe in den Karlsruher Zoo. Die beiden Eisbären, aber auch die Zebras und Giraffen gefielen allen Kindern. Spannend wurde es in der Fledermaushöhle im Tropenhaus, wo die Tiere im Flug zu spüren waren. Nach der Mittagspause durfte ein Besuch auf dem Spielplatz nicht fehlen, bevor es mit der Bahn wieder zurück nach Rastatt ging.
Gemeinsames Brotbacken in der Rastatter Ökostation stand am vorletzten Tag auf dem Plan. Unter Anleitung von Wolfgang Rieker lernten die Kinder, wie aus verschiedenen Zutaten ein Brot entsteht. Sie kneteten den Teig, ließen ihn anschließend aufgehen und verzierten die Brote mit Sesam, Mohn, Sonnenblumen- und Kürbiskernen. Während die Brote im Ofen gebacken wurden, verkürzten Seilspringen, Fußball sowie Fang- und Laufspiele die Wartezeit. Anschließend durften die jungen Bäcker ihre selbstgemachten Backwaren zur Verkostung mit nach Hause nehmen.
Abschließend ging es zum Sagenweg nach Gausbach. Der Ausflug mit Picknick auf dem Hexenplatz gehört seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil der Ferienwoche. Im Mittelpunkt standen dabei Naturerlebnisse und gemeinsames Spielen: Es wurde im Bach geplanscht, auf Bäume geklettert und die Umgebung erkundet.
