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„Rastatt hat ein phantastisches Publikum“ – tête-à-tête 2026 begeistert auf und vor der Bühne

Der letzte Applaus ist verklungen, die Bühnen werden abgebaut – und Rastatt blickt auf fünf außergewöhnliche Festivaltage zurück. Mit einem vielfältigen Programm aus Artistik, Theater, Tanz, Clownerie und Performance hat das Internationale Straßentheaterfestival tête-à-tête vom 3. bis 7. Juni die Stadt erneut in eine große Bühne verwandelt. Besonders beeindruckt zeigten sich in diesem Jahr nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern auch die Künstlergruppen und zahlreichen Fachbesucher aus dem In- und Ausland, die nach Rastatt gereist waren, um neue Produktionen kennenzulernen.

Begeistertes Publikum prägt die Festivalatmosphäre

„Rastatt hat ein phantastisches Publikum“ – dieses Lob war während der Festivaltage immer wieder von Künstlerinnen und Künstlern zu hören. Die Offenheit, Aufmerksamkeit und Begeisterungsfähigkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten an den Spielorten für eine besondere Atmosphäre und machten viele Aufführungen zu unvergesslichen Momenten.

Oberbürgermeisterin Monika Müller freut sich über eine durchweg positive Bilanz: „Das tête-à-tête ist mehr als ein Festival, es ist beste Werbung für Rastatt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Fünf Tage lang wurde der öffentliche Raum zum Begegnungsort für Menschen unterschiedlichster Generationen, Kulturen und Lebenswelten. Diese super positive Stimmung nehme ich gerne mit in den Alltag und wünsche allen Besuchern und Akteuren, dass sie ebenfalls den „Geist des tête-à-tête“ weiterhin in sich tragen!“

Zehntausende Gäste strömten in die Innenstadt und zu den Spielorten

Nach einem Festivalauftakt bei wechselhafter Witterung am Donnerstag, die vereinzelt zu Änderungen im Programm führte, verwöhnte das Wetter ab Freitag die Besucherinnen und Besucher mit strahlendem Sonnenschein. Bei sommerlichen Temperaturen strömten insgesamt zwischen 80.000 und 100.000 Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt, flanierten zwischen den Spielorten und genossen die rund 150 Einzelshows internationaler Straßenkunst unter freiem Himmel. Bei der Großproduktion im Schlossgarten fanden sich am Samstagabend gut 4.000 Besucherinnen und Besucher ein, um den Artisten beim Fliegen im Trapez zu zuschauen.

Auch die Abendveranstaltungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Produktionen in der Reithalle und der BadnerHalle waren sehr gut besucht und sämtliche Open-Air-Abendveranstaltungen begeisterten das Publikum, so die Bilanz der Veranstaltungsorganisatoren vom städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Veranstaltung.

Ein besonderer Publikumsmagnet war dabei die Produktion „Salto Robotale“ des UliK Robotic Circus auf dem Gelände des Mercedes-Benz-Kundencenters. In der außergewöhnlichen Inszenierung wurde ein Industrieroboter zum Zirkusartisten und entwickelte vor den Augen des Publikums ein überraschendes Eigenleben. „Das Straßentheaterfestival tête-à-tête ist ein echter Ankerpunkt im kulturellen Leben der Region. Wir sind stolz darauf, diese Veranstaltung als Förderer und langjähriger Kooperationspartner zu begleiten. Es freut uns sehr, dass unser Standort Rastatt auch in diesem Jahr wieder ein zentraler Treffpunkt für zahlreiche Gäste, internationale und nationale Künstlerinnen und Künstler sowie unsere Mitarbeitenden ist“, sagt Marco Zwick, Standortverantwortlicher und Leiter der Produktion des Mercedes-Benz Werks Rastatt.

Die künstlerischen Leiterinnen Kathrin Bahr und Julia von Wild blicken bewegt und zuversichtlich auf das Festival zurück: „Dieses Jahr hat uns einmal mehr gezeigt, warum wir das tun, was wir tun, denn das tête-à-tête hat einmal mehr bewiesen, dass es nicht nur Rastatt, sondern die gesamte Region bereichert. Wenn so viele unterschiedliche Menschen in Rastatt vor und auf den Bühnen zusammenkommen, um internationale Straßenkunst zu feiern, entsteht ein gemeinschaftliches Erlebnis, das weit über ein Kulturprogramm hinausgeht. Dafür steht das tête-à-tête seit über 30 Jahren und dafür setzen wir uns auch in Zukunft gerne ein.“

Dank an Ehrenamtliche und Einsatzkräfte

Ein besonderer Dank gelte den zahlreichen Helferinnen und Helfern, Sponsoren sowie allen beteiligten Institutionen und Einsatzkräften sowie natürlich dem Gemeinderat, so Oberbürgermeisterin Monika Müller. Rund 200 Ehrenamtliche sorgten zusammen mit dem organisatorischen Leiter Nick Hausperger und dem Team des Eigenbetriebs Wirtschaft und Veranstaltungen, den Technischen Betrieben, Sicherheitsdiensten, dem Deutschen Roten Kreuz, der Polizei, dem Technischen Hilfswerk sowie zahlreichen weiteren Partnern für einen reibungslosen Ablauf des Festivals. „Gemeinsam haben sie dazu beigetragen, dass Rastatt für fünf Tage wieder zum Treffpunkt internationaler Straßenkunst wurde – offen, lebendig und voller Begegnungen“, freut sich Müller.

Künstler schaukeln an einem Trapez vor der Schlosskulisse
Künstler auf einem Auto
(Erstellt am 08. Juni 2026)

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