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1,15 Millionen Euro Förderung für die Zukunft des Rastatter Gründerzentrums

Die Stadt Rastatt erhält für die Modernisierung und strategische Weiterentwicklung ihres städtischen Gründerzentrums in der Rauentaler Straße 22/1 Fördermittel in Höhe von rund 1,15 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg und der Europäischen Union. Ergänzt wird die Förderung durch eine Spende eines Rastatter Unternehmens in Höhe von 50.000 Euro. Damit erhält die Stadt eine wichtige finanzielle Unterstützung, um den Wirtschaftsstandort Rastatt zu stärken, jungen Unternehmen bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft voranzubringen.

Der Rastatter Gemeinderat hat das Vorhaben in seiner Sitzung am 28. September mit 36 Ja-Stimmen beschlossen. Die Umsetzung des Projekts ist für das Jahr 2027 vorgesehen.

Öffentliche Förderung als wichtiger Impuls für den Wirtschaftsstandort

Die Fördermittel des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union schaffen eine wesentliche Grundlage für die umfassende Modernisierung und strukturelle Weiterentwicklung des Gründerzentrums. Gemeinsam mit der zusätzlichen Unternehmensspende kann die Stadt Rastatt gezielt in eine zukunftsfähige Infrastruktur für Gründungen, Innovation und wirtschaftliche Zusammenarbeit investieren.

Ziel ist es, das Gründerzentrum nicht nur räumlich zu modernisieren, sondern auch seine Rolle als Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung der Region auszubauen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen künftig stärker von neuen Ideen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Lösungsansätzen profitieren.

Flexible Räume für junge Unternehmen

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht die umfassende Modernisierung des Bestandsgebäudes. Die bestehenden Bürostrukturen sollen aufgebrochen und flexibler gestaltet werden. So entstehen Räumlichkeiten, die sich an die individuellen Bedürfnisse junger Unternehmen anpassen lassen – von der Gründungsphase bis hin zur weiteren Unternehmensentwicklung.

Gründerzentrum als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Das weiterentwickelte Gründerzentrum soll künftig über die Begleitung von Start-ups in der Gründungsphase hinausgehen. Es wird zu einer Innovationsschnittstelle, die kleine und mittlere Unternehmen aus Rastatt und der Umgebung mit Start-ups, der Wissenschaft und weiteren Akteurinnen und Akteuren vernetzt. Eine besondere Rolle kommt dabei der Hochschule Karlsruhe zu.

Durch gezielte Maßnahmen zum Wissenstransfer soll eine Innovationscommunity entstehen, die den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft fördert, neue Kooperationen ermöglicht und dazu beiträgt, Projekte für den Strukturwandel konkret umzusetzen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen von neuen Impulsen, innovativen Lösungsansätzen und dem Zugang zu wissenschaftlichem Know-how profitieren.

Oberbürgermeisterin Monika Müller betont die Bedeutung des Projekts für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt: „Mit der Modernisierung unseres Gründerzentrums investieren wir gezielt in die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Rastatt. Die Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg und die Europäische Union ist dafür ein wichtiger Baustein. Wir wollen jungen Unternehmen gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung bieten und zugleich den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stärken. So schaffen wir Raum für neue Ideen, innovative Kooperationen und zukunftsfähige Lösungen, die den Strukturwandel in unserer Region aktiv voranbringen.“

Oberbürgermeisterin Monika Müller und Nick Großmann vom Eigenbetrieb Wirtschaft und Veranstaltungen mit Landeswirtschaftsministerin Dr. Nicola Hoffmeister-Kraut bei der Übergabe des Förderbescheids am 6. Mai 2026 in Stuttgart.
(Erstellt am 09. Oktober 2026)

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