Spendenaktionen für Brandgeschädigte Rappenstraße erbrachten bisher 4.200 Euro – Stadt hat Wohnungen vermittelt und unterstützt weiter

(19. Oktober 2018) Gut einen Monat nach dem verheerenden Brand in der Rappenstraße, der die Bewohner auf einen Schlag ihrer Wohnungen beraubt und sie in existenzielle Nöte gestürzt hatte, gibt es einige positive Nachrichten: So sind durch die Spendenaktionen des Vereins für Familienhilfe und Jugendförderung Rastatt e.V. und des Vereins für junge Flüchtlingen circa 4.200 Euro zusammengekommen. Viele Privatpersonen, Firmen und die Kirche haben sich mit großzügigen Spenden beteiligt und gezeigt: Rastatt hat ein Herz. Dank des Einsatzes der städtischen Mitarbeiterin vor Ort, Yvonne Vögele, und der städtischen Wohnungswirtschaft ist es zwischenzeitlich auch gelungen, fast allen der insgesamt acht Betroffenen eine städtische Wohnung zu vermitteln. Während ein ehemaliger Bewohner selbstständig eine Wohnung finden konnte, sind drei andere bereits in städtische Wohnungen gezogen. Bei drei Betroffenen wird die Vermietung einer städtischen Wohnung gerade vorbereitet und für einen weiteren noch intensiv nach einer Lösung gesucht.

Erste Ansprechpartnerin für die Betroffenen und nach wie vor aktiv bei der Vermittlung von Hilfe und Beratung ist Yvonne Vögele vom Kommunalen Sozialen Dienst der Stadt Rastatt. Sie hatte gleich nach dem Brand die „Ersthilfe“ übernommen und im engen Kontakt mit den Betroffenen die weiteren Schritte koordiniert. „Manchmal war es einfach nur wichtig, sich Zeit zu nehmen, zuzuhören und Mut zuzusprechen“ so Vögele. So konnte sie einfach mal einen Mittagstisch vermitteln oder Futterspenden für ein Haustier. Ein anderes Mal war Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen gefragt. Insgesamt schnell und unbürokratisch klappt das Zusammenspiel mit den jeweiligen Hilfeeinrichtungen und Leistungsträgern – dank der jahrelangen guten Zusammenarbeit zwischen Kommunalem Sozialen Dienst und den Einrichtungen.

Viel Unterstützung durch die städtische Mitarbeiterin ist wieder gefragt bei den Einzügen in die neuen Wohnungen. Möbel- und sonstige Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände müssen beschafft und logistische Hürden genommen werden. Das Geld aus den Spendenaktionen ist da eine große Hilfe. Es wird in Form von Gutscheinen an die Betroffenen weitergegeben und kann flexibel verwendet werden. Denn der eine braucht es vordringlich für Möbel, der andere für ein Fahrrad, um zur Arbeit zu fahren, und wiederum ein anderer für eine neue Brille, weil die bisherige den Flammen zum Opfer fiel.

Die Stadt Rastatt bedankt sich herzlich bei allen Spendern, Dienststellen, gemeinnützigen Organisationen und Kooperationspartnern für die Bereitschaft mitzuhelfen und den schweren Schicksalsschlag zu mildern, der die Brandgeschädigten aus heiterem Himmel getroffen hat.

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