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Lange Nacht der Demokratie: Rastatt lädt alle zum Mitmachen ein

Am Vorabend zum Tag der Deutschen Einheit, am Freitag, 2. Oktober, steht Rastatt ganz im Zeichen der Demokratie: Von 16 bis 22 Uhr laden zahlreiche Vereine, Organisationen und Einrichtungen zur „Langen Nacht der Demokratie“ ein. Besucher aus allen Generationen erwartet ein vielfältiges Programm zum Mitmachen, Nachdenken, Diskutieren und Begegnen.

Oberbürgermeisterin Monika Müller lädt alle Interessierten dazu ein, an diesem Abend die Demokratie gemeinsam zu feiern und miteinander ins Gespräch zu kommen: „Demokratie lebt davon, dass Menschen sich austauschen, sich einbringen und auch bereit sind, unterschiedliche Perspektiven aushalten. Unsere „Lange Nacht der Demokratie“ bietet dafür Raum. Unsere Stadt und unsere Demokratie leben von unserem täglichen Engagement und davon, dass wir sie gemeinsam gestalten.“

Vielfältiges Angebot in der Innenstadt

Das Programm erstreckt sich über die Innenstadt – von KunstRAum, Schloss und Rossi-Haus über Stadtbibliothek, Kellertheater und Stadtmuseum bis zum Historischen Rathaus. Geboten werden unter anderem Theater, Poetry Slam, Podiumsdiskussionen, Workshops, Lesungen, Ausstellungen, Führungen, Planspiele und zahlreiche Mitmachaktionen. Auch für Kinder und Familien gibt es mit Kreativangeboten und dem Spielmobil von Horst Jochim viel zu entdecken.

Inhaltlich reicht das Spektrum von Informationen über Fake News, sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Zusammenleben über die Rolle der Medien bis zur Frage, wie demokratische Beteiligung gestärkt werden kann. Der demoSlam etwa zeigt, wie auch bei kontroversen Themen ein respektvoller Austausch gelingen kann. Eine weitere Diskussionsveranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, ob Bürgerräte die repräsentative Demokratie sinnvoll ergänzen können.

Historische und aktuelle Perspektiven auf die Demokratie

Auch politische Begegnungen sind möglich: Bei den „Fahrstuhlgesprächen“ im Historischen Rathaus können Interessierte mit den Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel und Dr. Alexander Becker ganz zwanglos ins Gespräch kommen.

Historische und aktuelle Perspektiven verbinden sich auch bei einem Stadtspaziergang zu den Schauplätzen der Revolution von 1848/49, bei Führungen durch das Stadtmuseum sowie bei verschiedenen künstlerischen Formaten. Musik und Tanz, ein musikalisches Rahmenprogramm mehrerer Chöre und eine offene Bühne auf dem Ostrover Platz sorgen für eine besondere Stimmung. Wer bei der offenen Bühne mitmachen und sein musikalisches Können zeigen will, kann sich jetzt noch bei Jutta Eckert-Schirmer anmelden per E-Mail an lndd@rastatt.de.

Für das leibliche Wohl ist mit vielseitigen Angeboten und Ständen ebenfalls gesorgt.

Das vollständige und laufend aktualisierte Programm sowie alle Informationen gibt es unter www.rastatt.de/lndd.

Menschen vor dem Rathaus mit Plakat "Lange Nacht der Demokratie"
(Erstellt am 16. September 2026)

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