Dach des Taubenhauses im New-Britain-Park wird repariert/ Tauben sind Wildtiere: Füttern ist verboten

(3. August 2022) Ein großes Baugerüst umschließt gerade das über 30 Jahre alte Taubenhaus im New-Britain-Park. Der Grund: Das Dach weist bereits sichtbare Schäden auf und muss repariert werden. Die von der Stadt beauftragte Fachfirma erneuert derzeit zum einen den Dachaufbau sowie die Holzschindeln. Zum anderen stabilisiert sie in dem Zuge den Stamm des Taubenhauses mithilfe von Gewindestangen. Die Kosten für die Reparaturarbeiten liegen bei rund 15.000 Euro. 

Die Stadt errichtete das Taubenhaus bereits 1988, um langfristig und tierschutzgerecht Stadttaubenschwärme zu regulieren. In zentraler Lage bietet das Taubenhaus den Vögeln eine Nistmöglichkeit, sodass die Tiere sich seltener in Dachstühlen umliegender Gebäude einnisten. Gleichzeitig können so die Taubeneier aus dem Taubenhaus regelmäßig entnommen werden, um die Population zu reduzieren. Unterstützung bekommt die Stadt dafür seit vielen Jahren von Wolfgang Müller, der regelmäßig nach dem Rechten im Taubenhaus schaut und auch die Reinigung des Taubenhauses übernimmt. 

Da Tauben ebenso wie Schwäne oder Enten wild lebende Tiere sind, dürfen sie auf öffentlichen Flächen sowie in Grün- und Erholungsanlagen nicht gefüttert werden. Doch immer wieder beobachtet der Kommunale Ordnungsdienst, dass sich einige Bürgerinnen und Bürger nicht an die Regelung halten. Insbesondere an stark frequentierten Plätzen wie dem Marktplatz füttern Besucherinnen und Besucher der Innenstadt die zutraulichen Tauben mit Brötchen und Eiswaffeln. Doch das ist weder gesund für die Tiere noch artgerecht. Zusätzlich sammelt sich schnell ein Schwarm Tauben an. Die Stadt hat aus diesem Grund an besonders betroffenen Plätzen unter anderem an der Schließbrücke und im New-Britain-Park entsprechende Hinweisschilder zum Fütterungsverbot angebracht. Wer nach einer mündlichen Verwarnung keine Einsicht zeigt, dem droht ein Verwarnungsgeld, das bei 50 Euro beginnt. 

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