Umgestaltung Ludwigring: Nächster Bauabschnitt beginnt am 1. August/ Baufirma stößt unterirdisch auf Festungsgewölbe

(28. Julii 2022) An der Großbaustelle im Ludwigring beim Karlsruher Tor wird ab kommenden Montag, 1. August, zweigleisig gearbeitet. Obwohl die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen Bahnhofstraße und Bismarckstraße noch andauern, wird parallel mit dem dritten Bauabschnitt auf dem Ludwigring zwischen der Bismarckstraße und der Rauentaler Straße begonnen. Erneuert werden auch hier die Kanalanschlüsse, der Gehweg, die Fahrbahn sowie die Ampel im Kreuzungsbereich. Die Arbeiten in beiden Bauabschnitten dauern rund einen Monat. Ende August sollen die Straßen asphaltiert werden, dann können sie temporär für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Verkehr wird weiträumig umgeleitet
Bis die Asphaltarbeiten beendet sind, müssen Autofahrer/innen weiterhin mit Einschränkungen rechnen. So wird der Verkehr aus dem Industriegebiet in Richtung Innenstadt über den Berliner Ring umgeleitet. Eine entsprechende Sperrung und Beschilderung leitet die Verkehrsteilnehmer/innen bereits auf der Rauentaler Straße an der Einmündung zum Berliner Ring. Ebenso wird der Verkehr auf der Lochfeldstraße in Richtung Innenstadt über den Berliner Ring geleitet. In der umgekehrten Richtung ist am Kreisverkehr Berliner Ring/Im Steingerüst die Umleitung aufgrund der gesperrten Durchfahrt durch die Rauentaler Straße ebenfalls entsprechend ausgeschildert. 

Eine weitere Umleitung wird aufgrund der Sperrung des Ludwigrings ab der Franzbrücke in Fahrtrichtung Stadtmitte erforderlich. Die Umleitungsstrecke führt von der Baulandstraße kommend über die Lützower Straße, zur Kehler Straße und Karlstraße/Josefstraße in Richtung Stadtmitte und wird ebenfalls entsprechend ausgeschildert. Aufgrund der Bauarbeiten in diesem Bereich muss auch die Einfahrt vom Ludwigring in die Bismarckstraße voll gesperrt werden. Sie kann jedoch über die Moltkestraße angefahren werden und ist als Sackgasse ausgeschildert. Fußgängerinnen und Fußgänger werden zudem gebeten, den Ludwigring nicht im Baustellenbereich zu überqueren, sondern auf der gegenüberliegenden Seite an der Straße „An der Ludwigsfeste“. 

175 Jahre altes Gewölbe bleibt erhalten
Grund für die zeitliche Verzögerung der Baumaßnahme ist der überraschende Fund eines alten Festungsgewölbes in rund drei Metern Tiefe. Die zuständige Baufirma ist bei den unterirdischen Arbeiten zur Erneuerung eines Abwasserkanals in Höhe der Bismarckstraße auf das rund 175 Jahre alte Gemäuer gestoßen. Der durch das Gewölbe verlaufende Kanal war schadhaft und Abwasser drang bereits in das Gewölbe. In enger Abstimmung mit der zuständigen Wasserbehörde und dem Denkmalamt wurde vereinbart, das Abwasser abzupumpen, das bestehende Gewölbe zu erhalten und den schadhaften Kanal in einem Rohr-im-Rohr-System zu sanieren, um Wasseraustritte dauerhaft zu verhindern. Zudem wird nun ein bestehendes Schachtbauwerk saniert, sodass der Zustand des Gewölbes zu jeder Zeit kontrolliert werden kann. 

Zum Thema:

Buslinie 236 wird umgeleitet
Ab Montag, 1. August, wird die Buslinie 236 der Rastatter Verkehrsgesellschaft wegen der Sanierung der Kreuzung Franzbrücke/Rauentaler Straße in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet. Ab der Haltestelle „Bernhardusbrunnen“ über die Haltestellen „SchlossGalerie“ und „Bahnhof“ (Bussteig 1) fährt die Linie 236 über die Haltestellen „Niederwaldstraße“ und „Im Wöhr“ ins Industriegebiet. Die Haltestellen „Josefstraße“, „Agentur für Arbeit“, „Franzbrücke“ und „Bahnhof Ost“ werden nicht angefahren. Die geänderte Linienführung und die neue Fahrplantabelle der Linie 236 sind hier veröffentlicht.
 

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