Stadtmuseum

Sonderausstellung: "Bestandsaufnahmen". Fotografien von Matthias Hoffmann


Eine künstlerisch-architektonische Zeitreise ins Rastatt der 90er: Vom 1. Juli bis 1. November 2022 zeigt das Rastatter Stadtmuseum unter dem Titel „Bestandsaufnahmen“ eine Auswahl aus den Serien des Rastatter Fotografen Matthias Hoffmann. 

Besucher können sich auf einen ganz besonderen Blick zurück auf das Rastatt der späten 90er und Anfang der 2000er Jahre freuen, denn von 1995 bis 2002 realisierte Matthias Hoffmann sieben Fotoprojekte unter dem Titel „Rastatt – unbekannte Ansichten einer Barockstadt“. Im Auftrag der Stadt porträtierte der Fotograf einzelne Gebäude und Stadtteile. Das Stadtmuseum Rastatt zeigt nun im Erdgeschoss und im Untergeschoss des Hauses eine neu arrangierte Auswahl dieser Bilder. Mehr Infos

Die vor mehr als 20 Jahren entstandenen Aufnahmen von Festungsgebäuden und Industrieanlagen, von moderner und historischer Architektur verstehen sich nicht allein als Dokumentation der Geschichte der Gebäude und der steten Dynamik der Stadtentwicklung.

Vielmehr entstanden die Schwarz-Weiß-Fotografien in einem spannungsreichen Zusammenspiel aus Formen, Licht und Schatten. Der Blick auf das Motiv und die gewählten Perspektiven verwandeln das Objekt zu einer ausdrucksstarken und architektonischen Schönheit.

Hoffmann, Jahrgang 1966, ist studierter Fotodesigner mit Schwerpunkt Industrie- und Architekturfotografie und hat die Entwicklung Rastatts lange Zeit fotografisch begleitet. Er wirkte ferner auch an dem Buch „Schreck's Anstalt”: Eine Dokumentation zur Psychiatrie und "Euthanasie" im Nationalsozialismus am Beispiel der Pflegeanstalt Rastatt mit.


Kontakt:

Stadtmuseum Rastatt
Im Vogelschen Haus
Herrenstraße 11
76437 Rastatt
Tel. 07222 972-8400
E-Mail: museen@rastatt.de

Leitung: Iris Baumgärtner M.A.
Sekretariat: Anja Renschler
 

Öffnungszeiten:

Donnerstag bis Samstag
12-17 Uhr
Sonntag und an Feiertagen
11-17 Uhr

Gruppenführungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise:

Erwachsene drei Euro, ermäßigt einen Euro

Freier Eintritt mit Museums-Pass.