„Tag der Partnerstädte“: Rastatter Delegation zu Besuch in Ostrov/ Austausch in diesen Zeiten wichtiger denn je

(21. Juni 2022) Eigentlich hätte es bereits beim Straßentheaterfestival tête-à-tête ein großes Wiedersehen mit Rastatts Partnerstadt Ostrov geben sollen. Doch krankheitsbedingt hatten die tschechischen Freunde kurzfristig absagen müssen. Nun nutzten einige Rastatter Stadträtinnen und Stadträte die Gelegenheit, das Treffen nachzuholen, und folgten am vergangenen Wochenende der Einladung aus Ostrov zum „Tag der Partnerstädte“. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, der eigentlich ebenfalls mitreisen wollte, war leider kurzfristig verhindert.

In ihren Ansprachen betonten sowohl Ostrovs Bürgermeister Jan Bureš als auch die Rastatter Delegation, wie wichtig freundschaftliche Beziehungen innerhalb der Europäischen Union seien. Einander zu kennen, sich wertzuschätzen und auszutauschen sei die Grundlage für Vertrauen und Zusammenhalt. Gerade in der aktuellen Situation, die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine dramatisch gekennzeichnet ist, sei das Verbindende wichtiger denn je. Bureš dankte Rastatt in diesem Zusammenhang für die finanzielle Unterstützung, die die Stadt zur Unterbringung von ukrainischen Geflüchteten leistete. Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hatte in der Sitzung vom 11. April beschlossen, 10.000 Euro an die langjährige Partnerstadt Ostrov zu spenden zur Unterstützung bei der Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge. Diese Gelder werden derzeit für die Renovierung von 22 Wohnungen verwendet, die später als Unterkünfte genutzt werden können. 

Renate Franzke (CDU), Roy Zilius (SPD), Roland Walter (Grüne), Peter Dinger (FuR), Dr. Volker Kek (AfD) sowie Heinz Marsetz, ehrenamtliches Mitglied des Partnerschaftskomitees der Stadt Rastatt, genossen das umfangreiche Programm, das Ostrov extra für sie zusammengestellt hatte. Unter anderem besuchten sie ein Museum, das die Jahrhunderte alte Bergwerkstradition vom Abbau von Silber über Zinn bis Uran zeigte. Die Rastatter Delegation erfuhr, dass die Rohstoffe lange Zeit den Wohlstand der Region sicherten. Auch das zu diesem Zeitpunkt stattfindende Stadtfest selbst bot ein reichhaltiges Programm. Und nach der Einweihung eines Kunstwerks des Ostrover Künstlers Pavel Zelechovsky erhielten die Rastatter eine exklusive Führung durch das Rathaus.

Beide Partnerstädte hoffen nun darauf, dass zukünftige Treffen nicht mehr unter der Corona-Pandemie leiden werden und wieder regelmäßig stattfinden können. In Zukunft plant die Stadt Rastatt zudem, wieder Bürgerreisen in die Partnerstädte zu organisieren. Nähere Informationen hierzu werden rechtzeitig bekanntgegeben.

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