Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge: Stadt richtet Koordinierungsstelle im Rossi-Haus ein

(15. März 2022) Die Hilfsbereitschaft für Ukraine-Geflüchtete in Rastatt ist groß. Täglich melden sich Bürgerinnen und Bürger unter der von der Stadtverwaltung eigens eingerichteten E-Mail-Adresse ukraine@rastatt.de, um ihre Unterstützung in Form von Wohnraum, Dolmetscherleistung oder andere ehrenamtliche Hilfeleistung anzubieten. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch zeigt sich dankbar angesichts der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft der Rastatter Bürgerinnen und Bürger. Damit die Angebote besser koordiniert werden und gleichzeitig geflüchtete Ukrainer eine erste Anlaufadresse in Rastatt haben, richtet die Stadt ab Mittwoch, 16. März, eine zentrale Koordinierungsstelle im Rossi-Haus, Herrenstraße 13, ein. Von Montag bis Freitag ist die Stelle von 10 bis 13 Uhr geöffnet und in diesem Zeitraum telefonisch erreichbar unter 07222 972-9260. 

Bislang registriert haben sich 20 ukrainische Flüchtlinge in Rastatt. Aufgrund der visumsfreien Einreise geht die Stadt allerdings davon aus, dass bereits deutlich mehr Ukrainerinnen und Ukrainer in Rastatt angekommen sind. Zudem rechnet die Stadtverwaltung damit, dass die Anzahl der Geflüchteten auch in Rastatt in den kommenden Wochen ansteigen wird. Die Stadtverwaltung bereitet sich deshalb schon jetzt darauf vor und befindet sich von Beginn an in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Rastatt, das zunächst für die vorläufige Unterbringung der Geflüchteten aus der Ukraine zuständig ist. Gemeinsam werden aktuell verschiedene Räumlichkeiten in Rastatt in Augenschein genommen. Auch Angebote einzelner Privatwohnungen in Rastatt und den Ortsteilen werden derzeit gesammelt. Wenn sich ukrainische Geflüchtete mit einem passenden Bedarf melden, wird die Stadt den Kontakt vermitteln. 

Die neu geschaffene Koordinierungsstelle im Rossi-Haus soll eine erste Anlaufstelle für Ukrainerinnen und Ukrainer sein. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungsstelle geben Informationen und vermitteln an die richtigen Behörden und Beratungsstellen. Sie arbeiten eng mit dem Integrationsmanagement des Landratsamtes zusammen, das für die Beratung der Geflüchteten zuständig ist. 
Die Koordinierungsstelle ist jedoch nicht nur Anlaufstelle für Geflüchtete. Auch Bürgerinnen und Bürger, die helfen möchten und sich einbringen wollen, können sich an diese Stelle wenden. Alle Angebote werden zunächst registriert und gesammelt. Je nach Bedarf nimmt die Stadtverwaltung dann Kontakt mit den hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern auf. 

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