Regiomove-Port entsteht am Rastatter Bahnhof/ Verkehrsangebote werden vernetzt

(14. Januar 2022) Mit dem Zug anreisen, am Bahnhof in den Bus umsteigen oder sich ein Leihfahrrad schnappen: Wer bislang mit verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs war, musste sich, um ein Ticket zu buchen oder ein Fahrrad oder Auto auszuleihen, bei den verschiedenen Anbietern online registrieren. Mit dem Projekt regiomove des Karlsruher Verkehrsverbunds soll dies nun vereinfacht werden. Am Rastatter Bahnhof beginnen ab kommender Woche die Installationsarbeiten für einen sogenannten regiomove-Port, an denen Fahrgäste zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wählen und sie wechseln können. Ziel des regiomove-Angebots ist es, die gesamte Region besser zu vernetzen.

Der regiomove-Port beinhaltet verschiedenen Service- und Infostationen. Fünf von ihnen werden direkt am Bahnhof aufgebaut, ein weiteres Terminal auf dem Kulturplatz bei der KVV.Nextbike-Station. An den Stationen können sich Reisende beispielsweise über Radabstellplätze oder Car-Sharing-Möglichkeiten informieren. An einem weiteren Terminal, das an den Behindertenparkplätzen vor dem Bahnhofsgebäude aufgebaut wird, befinden sich Schließfächer für kleinere Gepäckstücke, Regenhosen oder Fahrradhelme. Auch eine Fahrradreparatursäule wird dort eingerichtet. 

Das zentrale digitale Terminal des regimove-Ports wird direkt vor dem Bahnhofsgebäude aufgebaut, an der Stelle, wo sich bislang das Fahrgastinformationsgerät der Verkehrsgesellschaft Rastatt befindet. Reisende können sich an der Station über Routen, Mobilitätsangebote vor Ort und innerstädtische Reiseziele informieren. In Kombination mit der regiomove-App kann die dort ausgewählte Reise auch direkt vor Ort gebucht werden.  

Insgesamt werden im Karlsruher Verkehrsverbund sieben solcher regiomove-Ports installiert. Den Auftakt machte im vergangenen Jahr Baden-Baden, in diesem Jahr folgen die Ports in Rastatt, Bühl, Ettlingen, Bretten, Graben-Neudorf und Karlsruhe-Hagsfeld. 

Während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis Ende März andauern, kann es zu Behinderungen kommen. Radfahrer/innen sollten im Bereich des Haupteingangs des Bahnhofs ihre Räder schieben. Das Fahrgastinformationsgerät der VERA wird während der Bauarbeiten nicht zu Verfügung stehen.

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