Neuerwerbungen der Stadtbibliothek Januar: Vorlesebücher für lange Winterabende

(4. Januar 2022) „Kommt, wir lesen ein Buch!", ruft das Kind, und schon sitzen alle auf dem Sofa: Zebra, Katze, Kind, Hamster, Löwe. Es kann losgehen. Fast. Die Katze braucht ein Kissen, es fehlt noch der Fisch, dem Löwen wird`s zu eng, der Fisch will in die Mitte. „Kann ich bitte in die Mitte“ ist ein liebenswertes und komisches Buch von Susanne Straßer zu einem sehr wichtigen Thema: dem Vorlesen. Als festes Ritual vermittelt das Vorlesen Kindern nicht nur ein Gefühl der Geborgenheit, es fördert unter anderem die sprachliche Entwicklung, Lesekompetenz und Konzentrationsfähigkeit. 

Die vorgestellte Auswahl neuer Vorlesebücher richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und kann in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden.

Nana Neßhöver: „Die kleine Fledermaus Wegda“
Wegda ist eine aufgeweckte, tollpatschige kleine Fledermaus, die nachts nicht wach sein will wie ihre Artgenossen. Das hat es noch nie gegeben. Aber Wegda ist das egal. Sie will viel lieber tagsüber Abenteuer erleben und abends dann ihre Kuschelsocken anziehen, ihre Eckzähnchen putzen, sich ihren Gute-Nacht-Kuss bei den Eltern abholen und an den aufregenden Tag denken. Die sechs kurzen Abenteuer mit dem wiederkehrenden Fledermaus-Einschlafritual eignen sich ideal als Gutenachtgeschichte für kleine Fledermaus-Liebhaber ab drei Jahren.

Sabine Bohlmann: „Du, Papa … Ist zehn viel?“
Eine zauberhafte Vater-Sohn-Geschichte: Der kleine Wolf ist sehr neugierig. Doch Vater Wolf beantwortet ihm geduldig seine vielen, großen Fragen. Dabei lernt der kleine Wolf nicht nur etwas über sich, sondern auch über andere Tiere und über die Liebe. Für Kinder ab drei Jahren.

Rachel Bright: „Der Wal, der immer mehr wollte“
Wendelin ist ein unglücklicher Wal. Er ist auf der Suche nach etwas, von dem nicht mal er weiß, was es ist. Also durchstöbert er unzählige Schiffswracks nach Schätzen. Immer mehr Besitz häuft er dadurch an ... und wird kein bisschen glücklicher. Erst als sich ihm die kleine, mutige Krabbe Krissy mit ihren Fragen in den Weg stellt, begreift er, was er eigentlich wirklich sucht und was sein Ziel ist. Geeignet ab drei Jahren.

Dan Yaccarino: „Der längste Sturm“
Niemand wusste, woher der seltsame Sturm kam oder wie lange er dauern würde. Doch die Familie muss zu Hause bleiben. Es ist schwierig, wenn es nichts zu tun gibt und man sich gegenseitig auf die Nerven geht. Schließlich reißen sich alle zusammen und trösten sich gegenseitig. Und irgendwann findet auch der längste Sturm sein Ende. Für Kinder ab vier Jahren.

Miriam Zedelius: „Lotte und die Freitags-Oma“ 
Jeden Freitag wird die fünfjährige Lotte von ihrer Oma vom Kindergarten abgeholt und unternimmt mit ihr danach besonders spannende Dinge. So gehen die beiden auf den Wochenmarkt, in den Zoo oder auf den Rummel. Besonders lustig ist ein Tag mit verkehrten Regeln oder Schlittenfahren ohne Schnee. Augenzwinkernd erzählte, humorvolle Vorlesegeschichten über eine liebevolle Beziehung zwischen Oma und Enkelin. Alltagsabenteuer für Kinder ab vier Jahren.

Saša Stanišić: „Panda-Pand“
Der Pandabär knabbert beim Frühstück genüsslich an einem Bambusrohr und hat die beste Panda-Idee aller Zeiten! Er pustet kräftig in sein Lieblingsessen. Was kommt heraus? Erst ein Ton, dann zwei und schließlich die schönste Melodie der Welt. Da startet er mit seinen Freunden eine Panda-Pand, und der erste Konzerttermin steht fest. Die Frage ist nur: So viele Pandas mit Bambusflöten, ob das gutgehen kann? Die riechen doch so lecker! Eine nachdenkliche und tierisch komische Vorlesegeschichte für Kinder ab fünf Jahren.

Fee Krämer: „Ein Dschungel voller Abenteuer“
Wie jedes Kind ist Rille mal fröhlich, mal ängstlich, mal wütend und dabei immer voller Neugier auf den kunterbunten Dschungel! Mit dem frechen Papagei Pepe und Gürteltierdame Tatu erlebt er dort jeden Tag die tollsten Abenteuer. Dabei lernt Rille, dass Teilen richtig Spaß machen kann; Freunde nicht nur bei Gorilla-Schnupfen die beste Medizin sind; jeder auf seine Weise einzigartig ist und man für einen lustigen Dschungel-Winter nicht mal echten Schnee braucht. Acht neue Geschichten rund um den Gorilla Rille für Kinder ab fünf Jahren.

Ursula Poznanski: „Clara sammelt“
Die siebenjährige Clara will etwas sammeln, doch es soll etwas Besonderes sein. Clara hat viele verrückte Ideen, doch diese stoßen nicht alle auf Begeisterung. Sehr zur Freude des staunenden Publikums. Papa weigert sich, tonnenschwere Felsbrocken zu transportieren, auch das Sammeln nasser Teebeutel und Wurstscheiben wird abgelehnt  Doch da kommt Clara die Super-Idee. Für sammelbegeisterte Kinder und alle anderen ab sechs Jahren.

Markus und Lola Orths: „Ein Elefant macht Handstand“
Lola ist aufgeregt. Sie muss in der Schule eine Geschichte schreiben, ihre allererste! Wie gut, wenn man einen Papa hat, der Autor ist und Tipps zum Schreiben geben kann. Und so entwickelt sich ein abendliches Gespräch zwischen Lola und Papa, in dem es um alles geht, was beim Geschichtenschreiben wichtig ist. Eine kleine Anleitung zum Schreiben und Geschichten erzählen für Kinder verfasst, verpackt in einen Dialog zwischen Vater und Tochter für Kinder ab acht Jahren.

Max Kruse: „Urmel aus dem Eis“
Neuausgabe des Klassikers zum 100. Geburtstag seines Erfinders Max Kruse: Am Strand von Titiwu wird ein Eisberg angeschwemmt. Im Eis steckt ein Ei und aus ihm schlüpf ein Urmel. Die ganze Insel hilft mit, dass sich das neugierige Urmel auf der Insel wohl fühlt. Neu illustrierte Geschichte des Stars der Augsburger Puppenkiste für Kinder ab acht Jahren.

Martin Muser: „Nuschki“
Nuschki, der dreibeinige Hund, treibt nach einem Bootsunfall herrchenlos in der Oder. Mit letzter Kraft gelangt er ans rettende Ufer und will mit tatkräftigen Unterstützung eines deutschen Schäferhunds und einer blinden Ratte schnellstmöglich zu seinem Herrchen zurück. Eine tierisch freche Abenteuergeschichte über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt für Kinder ab acht Jahren.

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