600 Tonnen Salz vorrätig: Stadt ist gerüstet für den Winter

(30. November 2021) Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schneeregen und starker Wind: Der November verabschiedete sich stürmisch. Noch mussten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe nicht in den frühen Morgenstunden ausrücken, um Straßen und Brücken von Schnee und Glatteis zu befreien. Doch schon jetzt steht das Team des Winterdienstes in den Startlöchern. Die Dienstpläne sind geschrieben und die Fahrzeuge vorbereitet. Auch die Salzsilos auf dem Gelände der Technischen Betriebe in der Plittersdorfer Straße sind prall gefüllt. 600 Tonnen Salz werden doch gelagert. Wenn es die Wetterlage erfordert, rücken die 22 Kräfte des Bereitschaftsdienstes bereits um 3.30 Uhr das erste Mal aus, um 20 Uhr das letzte Mal – außer natürlich, es schneit ununterbrochen, dann geht eine Schicht auch mal deutlich länger. 

Oberste Priorität für den Räumdienst haben Brücken, die aufgrund des Wasserdampfes und ständiger Windböen besonders schnell vereisen. Zeitgleich sind die Streufahrzeuge an allen wichtigen Rettungswegen wie zum Beispiel im Bereich der Feuerwehr, der Polizei und des Krankenhauses sowie an Steigungen tätig. Danach folgt die Befreiung von Schnee und Eis der Bundes- und Landesstraßen, ehe die Wohnstraßen und die Geh, -und Radwege an der Reihe sind. 

Unterstützt wird das Team des Bereitschaftsdiensts unter der Woche von weiteren rund 80 städtischen Mitarbeiter/innen der Technischen Betriebe. Insgesamt neun Fahrzeuge stehen dabei für den Winterdienst bereit.

Auch Hauseigentümer und Mieter müssen streuen und räumen
Dass das Wetter mitunter zu ungemütlichen Zeiten zum Streuen und Schneeschippen zwingt, kennen auch Hauseigentümer und Mieter. An Sonn- und Feiertagen müssen sie die öffentlichen Gehwege vor ihren Grundstücken bis 8 Uhr, wochentags bis 7 Uhr räumen und streuen. Fällt danach noch Schnee oder werden die Wege glatt, muss weiter geräumt und gestreut werden. Diese so genannte Räum- und Streupflicht endet erst um 20 Uhr.

Fahrverhalten an Witterung anpassen
„Fahrzeuge müssen wintertauglich sein, Winterreifen sind Pflicht“, sagt Andreas Schmitt, Kundenbereichsleiter Straßen und Kanal. Autofahrer sollten ihre Geschwindigkeit zudem den jeweiligen Straßenverhältnissen anpassen. „Die Erfahrung zeigt uns, dass wir nicht oft genug darauf hinweisen können“, so Schmitt. Zudem sollten Autofahrer/innen verinnerlichen, dass Straßen auch nach dem Einsatz von Streusalz glatt sein können. Die Devise lautet also: Runter vom Gas, ruckartige Lenkmanöver vermeiden und notfalls das Auto stehen lassen. 

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