Ideale Bedingungen für den Lebensraum Schule: Hans-Thoma-Schule offiziell eingeweiht

(30. November 2021) „Was für ein Geschenk!“ Schulleiterin Elisabeth Ströhler war bei der offiziellen Einweihung der Hans-Thoma-Schule am 25. November voll des Lobes für den Neubau am Ötigheimer Weg. Und nicht nur sie. Beim Festakt in der Aula zeigten sich Oberbürgermeister Pütsch, Leitender Schulamtsdirektor Wolfgang Held, Elternbeiratsvorsitzende Alexandra Thurau, die Architekten der Architektei Mey und nicht zuletzt Schülerin Svea Dürr und Schüler Philip Böhm begeistert vom neuen Gebäude.

Der Gemeinderat hatte den 15,5 Millionen Euro teuren Neubau am bisherigen Schulstandort Anfang 2016 beschlossen. Denn das vorhandene Raumangebot reichte längst nicht mehr aus, erst recht nicht für die vorgesehene Ganztagesbetreuung, für die ab dem Schuljahr 2026/27 ein Rechtsanspruch besteht. Im Februar 2020 erfolgte der Spatenstich und bereits zum Schuljahr 2018/2019 der ausgelagerte Unterricht für die Schülerinnen und Schüler in der ehemaligen Werkrealschule in Wintersdorf. Die mehr als drei Jahre dauernde Pendelei, so Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch in seiner Begrüßungsrede, sei sicher eine Belastungsprobe gewesen. Viele ehrenamtlich Helfende hätten beim Schülertransport jedoch für Sicherheit und Verlässlichkeit gesorgt. Der OB betonte, dass Schule für die Kinder neben der reinen Wissensvermittlung auch als Lebensraum eine tragende Rolle spiele. In der neuen Hans-Thoma-Schule seien ideale Bedingungen geschaffen worden. „Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass dieser Schulstandort für die Herausforderungen der kommenden Jahre bestens gerüstet ist“, sagte Pütsch.

Das bestätigte auch Wolfgang Held. Der Leitende Schulamtsdirektor bekannte, er freue sich, „zum ersten Mal in 14 Jahren einen kompletten Neubau einweihen zu können.“ Sein „Faktencheck“ zur Hans-Thoma-Schule komme zum eindeutigen Ergebnis: vorbildlich! Lernen brauche Ruhe, Luft und Licht, erklärte Held. Mit der transparenten Architektur, den großen Klassenzimmern, Differenzierungsräumen, der Mediathek, der Mensa, Betreuungsräumen und dem Außengelände sei dies wunderbar gelungen.

Kaum Wünsche offen lasse ebenso der „ziemlich gelungene Schulhof“, betonte Alexandra Thurau. Hier hatten Eltern und Kinder kräftig mitplanen dürfen. Die Elternbeiratsvorsitzende bedankte sich für das „Gebäude mit so vielen Möglichkeiten“, aber auch für die „tolle Ausweichschule in Wintersdorf“.

Bei so viel Lob für die Architektur machten die Architekten Bernd Mey und Ole Brinckmann klar: Fürs Gelingen hätten sich sehr viele Rädchen gedreht. 150 bis 200 Personen seien an diesem „sehr schönen Projekt auch für uns“ beteiligt gewesen. Die Architekten bedankten sich bei allen Bau-Akteuren und den beteiligten Ämtern der Stadt. Für die Schülerschaft hatten die Architekten einen gebackenen, süßen Schlüssel mitgebracht. Sehr zur Freude von Svea Dürr und Philip Böhm aus der vierten Klasse. Sie präsentierten eine Zeitkapsel mit Dingen, die früher den Schulalltag bestimmten, wie Schwamm oder Radierer. Und solche, die heute den Unterricht prägen, wie Testkits und Masken. 

Welche pädagogische Bedeutung Räume fürs Lernen haben, führte abschließend Schulleiterin Ströhler aus. „Wir sind angekommen in diesem attraktiven Gebäude“, sagte sie und zeigte sich glücklich, dass endlich eine Ganztagesbetreuung umgesetzt werden könne. Die Räume ermöglichten das wichtige Wechselspiel zwischen gemeinsamem und individuellem Lernen und außerdem viele Bewegungsmöglichkeiten. Bevor die Teilnehmenden einen Rundgang durchs vielfach gelobte Gebäude unternahmen, sprach Pfarrer Wenz Wacker noch ein Schlussgebet. 

Wer wissen möchte, wie es aussieht in der neuen Schule: Zur Eröffnung hat die Schule einen Film produziert, der abrufbar ist unter https://hans-thoma-rastatt.de

 

 

 

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