„Er ist das Idealbild eines Ortsvorstehers“: Regierungspräsidentin zeichnet Bertold Föry mit Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg aus

(18. November 2021) 30 Jahre lang war Bertold Föry Mitglied des Rastatter Gemeinderats, knapp 40 Jahre lang Mitglied im Ortschaftsrat von Rauental und davon 30 Jahre ehrenamtlicher Ortsvorsteher des Rastatter Ortsteil. Mit viel Engagement, Herzblut und auch Humor hat er diese Tätigkeit ausgeübt. Für seinen ehrenamtlichen Einsatz für das Gemeinwohl wurde Föry am Dienstagabend in der BadnerHalle von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder mit der Staufermedaille in Silber des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Familie, Freunde und politische Vertreter/innen nahmen an der Veranstaltung teil, um Föry die Ehre zu erweisen.

In ihrer Laudatio betonte Felder, dass es ein ausgleichendes Wesen, Sinn für das Machbare, garniert mit etwas Schlitzohrigkeit und Mut brauche, um den vielen Interessen von Bürgern und Vereinen in einem Dorf gerecht zu werden und zwischen ihnen zu vermitteln. All jene Eigenschaften verkörpere der Geehrte. „Kurzum, Bertold Föry ist das Idealbild eines Ortsvorstehers“, so Felder. Während seiner Zeit als Ortsvorsteher habe der 68-Jährige unzählige Projekte und ein aktives Dorfleben in Rauental gefördert und entwickelt. So setzte er sich für die Neugestaltung des Ortseingangs ein, für die umsichtige Erschließung neuer Wohngebiete oder auch für den Erhalt des Kindergartens und der Grundschule im Ort. „In einem Vierteljahrhundert als Ortsvorsteher hat er sich für so vieles eingesetzt und zahlreiche Vorhaben realisiert, dass die Aufzählung allein diese Veranstaltung sprengen würde“, fasste Felder zusammen.  

Brauchtum, Sport, und Kultur waren Föry, der bis zu seinem Ruhestand 2016 als Verwaltungsleiter im Rastatter Gesundheitsamt tätig war, besonders wichtig. Unzähligen Vereinen gehört Föry bis heute an. „Nicht weil es um Ämter oder Mandate geht, sondern um Mitwirkung und Einfluss. Nicht für sich, sondern für Rauental“, machte die Karlsruher Regierungspräsidentin deutlich. 

Tag und Nacht sei der gebürtige Niederbühler für sein Rauental im Einsatz gewesen, habe stets ein offenes Ohr für die Belange seiner Mitmenschen gehabt und dabei nie das Machbare aus dem Blick verloren, machte Bürgermeister Arne Pfirrmann in seiner Ansprache deutlich. Föry verkörpere Bodenständigkeit im besten Sinne. „Und eine Eigenschaft verbinde ich besonders mit Ihnen: Ihren Humor“, so Pfirrmann. 

Und so passte auch die musikalische Umrahmung der Ehrung genau zu Föry. Er hatte sich im Vorfeld gewünscht, dass nichts Tragendes oder Schweres gespielt wird. Uli Kofler und Reiner Möhringer, auch bekannt als „Die Herrenkapelle“, setzten genau das um und trafen mit ihren heiteren und komödiantischen Einlagen den Nerv des Geehrten. „Dieser Applaus gehört Ihnen“, sagte Föry in seiner Dankesrede und lud die Gäste zum gemeinsamen Applaus ein. Es war immer das gemeinsame Handeln mit Bürgern und Vereinen, das Projekte zum Gelingen brachte, betonte Föry: „Niemand kann eine Symphonie alleine flöten, es braucht ein Orchester“. Ohne Wegbegleiter, Mitstreiter und Familie, insbesondere seine Frau Johanna, die Föry liebevoll Tiger nennt, hätte er das nicht leisten können, verdeutlichte Föry. 

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