„Er ist ein Treiber, der Dinge zum Laufen bringt, am Leben erhält und mit Inhalt füllt“: OB Pütsch zeichnet Hans Fitzek mit Staufermedaille aus

(15. November 2021) Fast die Hälfte seines Lebens engagiert sich Hans Fitzek bereits ehrenamtlich. Ob in der Politik und Bildung, im kulturellen Bereich oder in der Kirchenarbeit: Der 83-Jährige war nicht nur passives Mitglied, sondern trieb Dinge stets beharrlich voran. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde dem einstigen Studiendirektor nun die Staufermedaille in Silber des Landes Baden-Württemberg verliehen. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch händigte Fitzek die Auszeichnung im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann vergangenen Freitag im Atrium des Rossi-Hauses aus. Es war das erste Mal, dass die Stadt Rastatt eine solche Auszeichnung verlieh.

Als Fitzek von der Auszeichnung erfuhr, war für ihn sofort klar, an welchem Ort er seine Ehrung erhalten will: Im „schönsten Haus Rastatts“, wie er selbst sagte. Doch nicht nur die Architektur des denkmalgeschützten Gebäudes begeistert Fitzek. Das Rossi-Haus ist für ihn eine zweite Heimat. Unzählige Stunden verbrachte er im Rossi-Haus, in dessen Räumlichkeiten sein „Leuchtturmprojekt“, wie OB Pütsch beim Ehrungsabend sagte, das städtische Seniorenbüro untergebracht ist. Fitzek ist nicht nur seit der Gründung 2003 Leiter des Seniorenbüros, er war auch Ideengeber und Projektentwickler. „Mit großem persönlichem Einsatz haben Sie die Seniorenarbeit in Rastatt nachhaltig bereichert, etabliert und das Ehrenamt in diesem Bereich in besonderer Weise gestärkt“, fasste Pütsch zusammen. Mit rund 50 Ehrenamtlichen arbeitet das Seniorenbüro inzwischen zusammen und bietet zahlreiche Kurse für Rastatts Seniorinnen und Senioren an. „Es ist auch eine besondere Leistung, über so viele Jahre Ehrenamtlichen für die Arbeit zu gewinnen und sie bei Laune zu halten“, betonte der OB und führte das auf Fitzeks unermüdlichen Einsatz zurück.

Schon in seiner Zeit als CDU-Stadtrat fiel Fitzek durch seinen starken Willen auf. Die im politischen Bereich häufig getroffene Aussage „man müsste mal“ sei ihm zu wenig gewesen. Er habe den Worten auch Taten folgen lassen und sich dabei selbst in die Pflicht genommen, beschrieb Pütsch. Politische Weggefährten hätten ihn einst als einen „Treiber“ charakterisiert, „der Dinge zum Laufen bringt, am Leben erhält und mit Inhalt füllt“, so der OB.

Auch die katholische Kreisarbeitsgemeinschaft im Landkreis Rastatt, die Fitzek mit gegründet hatte, profitierte von seiner Umtriebigkeit. 40 Jahre lang war er dort Vorsitzender und erschuf während dieser Zeit 30 örtliche Bildungswerke, die die Schnittstelle zwischen Kirche, Gesellschaft und Kultur darstellen. „Die Mitglieder der Kreisarbeitsgemeinschaft schätzen vor allem das Herzblut, den persönlichen Einsatz und die Umsicht von Ihnen, lieber Fitzek“, berichtete der OB. 
 
Bei der Überreichung der Medaille dankte Pütsch dem Geehrten nicht nur für sein großes Engagement. Er hoffte auch darauf, dass die Medaille Ansporn für Fitzek sei, sich noch viele weitere Jahre in der Seniorenarbeit einzubringen. Getreu dem Motto, das auch auf der Website des Seniorenbüros zu finden ist: Wer rastet, der rostet. 

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