„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: Führungen und Sonderöffnungstag im Stadtmuseum

(29. Oktober 2021) Der Novemberanfang steht im Stadtmuseum im Zeichen des Gedenkjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Am Sonntag, 7. November, führt Stadtarchivar Oliver Fieg um 11.30 Uhr unter dem Motto „Jüdische Spuren in Rastatt“ interessierte Teilnehmer/innen vom Stadtmuseum zum Jüdischen Friedhof in der Karlsruher Straße/Ecke Gerwigstraße. Neben der Geschichte des Friedhofes selbst befasst sich die Führung unter anderem mit den Lebensgeschichten der dort beerdigten jüdischen Rastatter Bürger/innen. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Anlässlich des Gedenktags an die Reichspogromnacht 1938 hat das Stadtmuseum am Dienstag, 9. November, zusätzlich geöffnet von 12 bis 17 Uhr. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich die Sonderausstellung „Gurs 1940 – Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden“ anzuschauen oder bei einem Gang durch die Dauerausstellung die bewegte Rastatter Stadtgeschichte zu entdecken. Zudem finden jeweils um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr Kurzführungen durch die Sonderausstellung statt. Es sind die letzten öffentlichen Führungen durch die Ausstellung „Gurs 1940“, ehe diese am 14. November schließt.

Eine Anmeldung für die kostenlosen Führungen ist nicht erforderlich. Lediglich der Eintritt ins Museum muss entrichtet werden und beträgt regulär drei Euro, ermäßigt einen Euro. Beim Besuch sind die gültigen Corona-Regeln zu beachten, ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht. Weitere Informationen gibt es beim Stadtmuseum telefonisch unter 07222 972-8402.

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