„1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“: Spaziergang auf den Spuren von Rastatts Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens vor 1945

(29. Oktober 2021) Auf die Spuren jüdischen Lebens in Rastatt können sich Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Festjahres zu „1700 Jahre Jüdisches Leben in Rastatt“ ab sofort und bis zum 7. November selbstständig begeben. Unter dem Titel „Spaziergang auf den Spuren von Rastatter Bürgern jüdischen Glaubens vor 1945“ bieten Brigitte Oser und Petra Oser von der Gemeinwesenarbeiten Dörfel und West der Stadt Rastatt mit Unterstützung des Vereins Initiative Stolpersteine Rastatt e.V. den einstündigen Spaziergang an.

Der Spaziergang ist aufgebaut wie eine Rallye und kann von den Interessierten eigenständig gelaufen werden. Start ist am Kantorenhaus im Leopoldring in Rastatt. Entlang von insgesamt 14 Wegweisern, die unter anderem biografische Daten der verstorbenen jüdischen Mitbürger/innen beinhalten, führt der Spaziergang durch die Augustavorstadt und das Dörfel und schließlich zum Bahnhof. Anhand von markanten Stationen und Stolpersteinen auf dem Weg erhält der Bürger einen Einblick in die Lebensschicksale und Geschichten der betroffenen Menschen.

Mit dem Spaziergang wollen die beiden Initiatorinnen zum einen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Und zum anderen vor Augen führen, wohin Antisemitismus und Rassismus führen kann. Dieses düstere Kapitel dürfe niemals in Vergessenheit geraten. Beide erinnern dabei an ein Zitat Nelson Mandelas, der einst sagte: „Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt.“

Weitere Informationen zu dem Spaziergang gibt es bei Brigitte Oser, Tel. 07222 / 972-9220, E-Mail: brigitte.oser@rastatt.de oder Petra Oser Tel. 07222 / 972-9250, E-Mail: petra.oser@rastatt.de.

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