Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner machen Beete fit für den Herbst

(22. Oktober 2021) Seit Tagen schon sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe in der Stadt unterwegs, um die unzähligen Blumentöpfe, -tröge und Blumenbeete mit Herbstpflanzen zu dekorieren. Rund 32.000 Pflanzen wurden dafür über die vergangenen Monate in der Stadtgärtnerei herangezüchtet. 

Neben den üblichen Pflanzen wie Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Hornveilchen und Goldlack sind in diesem Jahr erstmal auch leuchtende Purpurglöckchen und Mandelblättrige Wolfsmilch gepflanzt worden. Die beiden Neulinge sollen den Beeten mehr Struktur geben und für Abwechslung sorgen. „Die sogenannten Blattschmuckpflanzen überzeugen nicht etwa wie das Stiefmütterchen mit seinem Blütenflor, sondern mit den Farben und der Form des Blattes“, erklärt Alexandra Würz, Kundenbereichsleiterin Grünflächen. So wandele sich das Laub der Wolfsmilch, das auf roten Stängeln sitzt, im Laufe der Vegetation von grün zu purpurrot. Daher auch der lateinische Name der Pflanzensorte „Euphorbia Purpurea“.

In einem weiteren Schritt werden die Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner circa 5770 Blumenzwiebel pflanzen. Tulpen, Narzissen, Zierlauch und Steppenkerzen werden in die verschiedenen Wechselfloranlagen, Staudenbeete und Verkehrsgrünanlagen gepflanzt. Auch die nach Knoblauch riechende Kaiserkrone (Fritillaria) findet wieder ihren Platz in der Pagodenburg-Anlage. Durch ihren intensiven Geruch soll sie Wühlmäuse und andere Nagetiere abschrecken. Die Zwiebelpflanzen sind so robust, dass sie den Winter in der Erde überdauern und im nächsten Frühjahr ihre volle Pracht entfalten. 

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