„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“: Führungen im Stadtmuseum Rastatt anlässlich des Festjahres

(19. Oktober 2021) Seit 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Dieses Festjahr wird bundesweit mit Veranstaltungen zu den Höhen und Tiefen des jüdischen Lebens in Deutschland begangen. Auch Rastatt beteiligt sich mit Veranstaltungen an diesem wichtigen Jubiläum. Am Donnerstag, 28. Oktober, um 16.30 Uhr beschäftigt sich im Stadtmuseum eine Führung durch die Sonderausstellung „Gurs 1940“ mit dem verheerenden Kapitel der Verfolgung und Ermordung der Jüdinnen und Juden durch die Nationalsozialisten, mit besonderem Blick auf das Schicksal der Rastatter jüdischen Gemeinde.

Eine Stadtführung unter dem Titel „Jüdische Spuren in Rastatt“ wird am Sonntag, 31. Oktober, um 11.30 Uhr angeboten. Der Spaziergang führt vom Stadtmuseum quer durch die Stadt zu den Schauplätzen jüdischen Lebens in Rastatt und beschäftigt sich mit dem Entstehen und der Blüte der jüdischen Gemeinde in Rastatt. Ziel ist das Kantorenhaus, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im dort eingerichteten Dokumentationsraum verweilen können. Eine Anmeldung für die kostenlosen Führungen ist nicht erforderlich. Lediglich der Eintritt ins Museum muss entrichtet werden und beträgt regulär drei Euro, ermäßigt einen Euro. Weitere Informationen gibt es im Stadtmuseum telefonisch unter 07222 972-8402.
 

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