Humorvolle Hinweise auf „unbeliebte Naturbewohner“: Städtischer Forst stellt im Stadtwald Plakate gegen Müllverschmutzung auf

(5. Oktober 2021) Der Stadtwald Rastatt ist für viele Menschen ein perfekter Erholungsraum in nächster Nähe und ein idealer Ort, um runterzukommen und Ruhe zu finden. Während der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Wald-Besucherinnen und -Besucher nochmals kräftig erhöht. Leider auch mit negativen Begleiterscheinungen. Denn das Mehr an Menschen ging mit einem Mehr an Verschmutzung einher. Achtlos weggeworfener Müll ist nicht nur ein ärgerlicher Anblick und macht unnötig Arbeit, er setzt auch dem Wald erheblich zu. Plastiktüten, Babywindeln, Getränkedosen, Zigarettenkippen und andere Abfälle belasten die Natur über lange Zeiträume. Mit einer Beschilderung an besonders abfallträchtigen Orten im Wald macht die städtische Forstverwaltung nun plakativ auf das Ärgernis aufmerksam und verdeutlicht, wie lange sich der weggeworfenen Müll im Naturraum hält. 

Die Hinweistafeln, die zunächst an zwei Standorten im Ötigheimer Wald angebracht sind, vermitteln das ernste Thema mit viel Humor. So wird die weggeworfene Plastikflasche, die fast 500 Jahre ihre Spuren im Wald hinterlassen würde, auf den Tafeln zum „Geknickten Dürstling“. Während die Glasflasche, mit einer Überlebensdauer von bis zu 50.000 Jahren, als „Kleiner Schluckspecht“ ausgewiesen wird. Weitere drei Plakat-Standorte an Stellen mit besonders hohem Abfallaufkommen sind geplant. Die Idee zu den humorigen Hinweistafeln im Wald kommt ursprünglich aus Baiersbronn, wo die Umweltkampagne inzwischen sehr erfolgreich läuft. 

Mit freundlicher Genehmigung der Schwarzwaldgemeinde haben die beiden angehenden Rastatter Forstwirte Elias Kollmer und Alexander Rittler die Kampagne jetzt für den Rastatter Stadtwald umgesetzt. Besonders freuen würden sie sich, wenn die Waldbesucher die Tipps auf den Tafeln zu den „unbeliebten Naturbewohnern“ auch beherzigen. Dort steht zu lesen: „Unterstützen Sie uns dabei, die rasante und oft gut getarnte Vermehrung dieser Naturbewohner zu stoppen. Hat man sie einmal entdeckt, lassen sie sich ohne Widerstand aufsammeln und in ihren ursprünglichen Lebensraum, den Abfalleimer, bringen.“

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