Feierliche Matinee am Tag der Deutschen Einheit: Festredner Dr. Christoph von Marschall spricht über „Deutschlands neue Rolle in Europa und der Welt“

(10. September 2021) Nach der coronabedingten Absage der Matinee im vergangenen Jahr freut sich Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch in diesem Jahr wieder alle Rastatterinnen und Rastatter herzlich einzuladen zur feierlichen Matinee am Tag der Deutschen Einheit am Sonntag, 3. Oktober, 11 Uhr, in der BadnerHalle Rastatt. Festredner in diesem Jahr ist Dr. Christoph von Marshall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion „Der Tagesspiegel“ (Berlin). Seine Rede steht unter dem Titel „Transformation: Deutschlands neue Rolle in Europa und der Welt“. Die musikalische Gestaltung der Matinee übernimmt das Vocalensemble Rastatt unter Leitung von Prof. Holger Speck mit Werken von Johannes Brahms und Gioachino Rossini. Am Flügel begleitet wird das Vocalensemble von Frank Dupree, Musikbotschafter der Stadt Rastatt. „Da im vergangenen Jahr die Matinee leider Corona zum Opfer fiel, bei der aber turnusmäßig die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Frank Dupree für die musikalische Begleitung gesorgt hätte, freue ich mich umso mehr, dass die Gäste in diesem Jahr sowohl dem Vocalensemble als auch der Fingerfertigkeit des Rastatter Musikbotschafters lauschen können“, so Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch. 

Die Rede wird in die Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr eine vorherige Anmeldung notwendig, online unter www.rastatt.de/matinee oder telefonisch unter 07222 972-1004. Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgter Anmeldung eine Teilnahmebestätigung auf dem Postweg. Diese gilt als Einlassticket und ist am Veranstaltungstag vor Ort vorzuzeigen. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, wonach derzeit die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) zu beachten ist. Während der gesamten Veranstaltung gilt Maskenpflicht, auch am Sitzplatz.

Gastredner Dr. Christoph von Marshall
Christoph von Marschall, geboren 1959 in Freiburg, ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner “Tagesspiegel”. Er ist Gast im „ZDF Morgenmagazin“, bei „Anne Will“, im ARD-Presseclub und der Phoenix-Runde, kommentiert im Deutschlandfunk und im WDR und ist stellvertretender Vorsitzender des Berliner Presse Club e.V. sowie Autor mehrerer Bücher. 2017/18 lebte der promovierte Historiker als erster Stipendiat des Helmut Schmidt Fellowship der Zeit-Stiftung und des German Marshall Fund in Washington, hatte Zugang zu Donald Trumps Weißem Haus und schrieb ein Buch, welche Erwartungen die Partner in den USA und Europa an Deutschland haben: „Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden“, (Herder Verlag 2018). 

Von 2005 bis 2013 war er USA-Korrespondent der Zeitung „Der Tagesspiegel“ und seit Amtsantritt Barack Obamas 2009 einziger deutscher Zeitungskorrespondent im White House Press Corps. In dieser Zeit schrieb er Bücher über Barack und Michelle Obama sowie die Kulturunterschiede zwischen Deutschland und Amerika. 

Zuvor hatte er sich einen Namen als Osteuropa-Experte gemacht. Während des Studiums der Osteuropäischen Geschichte, Alten Geschichte, Politikwissenschaften und Geografie in Freiburg, Mainz und Krakau arbeitete er für die „Badische Zeitung“, „Die Zeit“ und die „FAZ“. Nach der Promotion berichtete er 1989/90 für die "Süddeutsche Zeitung" aus Ungarn über die Massenflucht der DDR-Bürger nach Westen sowie die Wende in Rumänien und Bulgarien. 1991 ging er zum “Tagesspiegel”, wo er die Reportageseite 3 verantwortete und von 1995 bis 2005 die Meinungsseite leitete. Er begleitete die Integration der mittelosteuropäischen Reformstaaten in EU und Nato und interviewte fast alle ihre Präsidenten. 

2002 erhielt er den deutsch-amerikanischen Kommentarpreis, 2005 den Verdienstorden der Republik Polen, 2010 den Medienpreis der Steuben-Schurz-Gesellschaft für seine Bücher über Barack Obama, Michelle Obama und die Obama-Präsidentschaft. 2019 wurde er mit der Lucius D. Clay-Medaille der deutsch-amerikanischen Clubs ausgezeichnet, 2020 mit dem Hedwig von Schlesien-Preis der Stadt und der Universität Breslau.

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