Testen vor Schulbeginn/ Neue Corona-Regeln gelten ab 13. September

(10. September 2021) Am kommenden Montag, 13. September, startet das neue Schuljahr in Baden-Württemberg. Präsenzunterricht soll dabei die Regelform sein, das ist das erklärte Ziel des Kultusministeriums. Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium Baden-Württemberg ruft es dazu auf, dass sich Eltern, Lehrkräfte, das Personal in Kindertageseinrichtungen sowie Schülerinnen und Schüler vor dem Schulstart testen lassen.

Kultusministerin Theresa Schopper führt an: „Sie haben es in der Hand, zu verhindern, dass Infektionen in die Schule und in die Kita gelangen.“ Testungen schon vor Schul- und Kitabeginn können dazu beitragen, auch asymptomatische Infektionen zu entdecken. Auf diese Art und Weise kann die Gefahr eines Corona-Ausbruchs in Schulen und Kindertageseinrichtungen reduziert werden.

Neue Sicherheitsmaßnahmen

Das Land Baden-Württemberg vereinfacht zudem die Quarantäneregelung an Schulen und Kitas und setzt auf intensives Testen statt Klassen-Quarantäne. Die Sicherheitsmaßnahmen in pädagogischen Einrichtungen wurden neu gefasst und gelten ab dem 13. September: 

  • Künftig sollen bei einem positiv getesteten Fall in der Klasse alle nicht geimpften und nicht genesenen Schülerinnen und Schüler fünf Tage hintereinander getestet werden.
  • Beschäftigte in Schulen und Kitas, die nicht immunisiert (geimpft oder genesen) sind, müssen sich jeden Tag vor Arbeitsbeginn testen.
  • Das infizierte Kita-Kind beziehungsweise die betroffene Schülerin oder der Schüler wird unverzüglich für 14 Tage in häusliche Absonderung geschickt.
  • Die jeweilige Schulklasse bleibt in dieser Zeit, etwa in den Pausen, im Klassenverband beisammen und mischt sich nicht mit anderen Klassen.
  • Sportunterricht findet nur draußen und im Klassenverband statt.
  • Im Musikunterricht muss während dieser Zeit auf Gesang und das Nutzen von Blasinstrumenten verzichtet werden.
  • Sobald gleichzeitig 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler einer Klasse innerhalb von zehn Tagen Infektionen aufweisen – und damit eine hohe Infektionsdynamik vorliegt – prüft das örtliche Gesundheitsamt, für welche Schülerinnen und Schüler beziehungsweise ob für die gesamte Klasse Quarantäne angeordnet wird. Diese Regelung gilt analog auch für die Kindertageseinrichtungen.

In den Rastatter Schulen gelten wie bereits schon vor den Ferien die AHA-Regeln + Lüften und die bewährten Hygienekonzepte. Zudem gilt: 

  • In Schulen und in Schulkindergärten muss zweimal pro Woche getestet werden. Es kommen weiterhin die vom Land zur Verfügung gestellten Tests zum Einsatz.
  • Ausgenommen von der Testpflicht sind immunisierte Personen (also vollständig geimpfte oder genesene Personen).
  • An Schulen, an denen die Schülerinnen und Schüler per Antigentest getestet werden, sollen zwischen dem 27. September und den Herbstferien drei statt zwei Testungen wöchentlich durchgeführt werden. Bei PCR-Pooltests bleibt es bei der zweimaligen Testung pro Woche.
  • Beschäftigte an den Schulen müssen sich vom 13. September bis zu den Herbstferien täglich testen. Ausgenommen hiervon sind nur geimpfte oder genesene Beschäftigte.
  • Es gilt eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, das heißt, wenn die Inzidenz unter einen bestimmten Wert fällt, gilt dennoch die Maskenpflicht.
  • Räume, die dem Aufenthalt von mehr als einer Person dienen, sind mindestens alle 20 Minuten oder nach Warnung durch CO2-Ampeln zu lüften 

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