Seniorentheatergruppe Bühnenreif präsentiert im Kulturforum ihr neues Stück „Zeig mir dein Gesicht“

(6. Juli 2021) Wo ein Wille ist, da ist ein Weg … Das hat die Seniorentheatergruppe Bühnenreif unter Leitung von Jacqueline Frittel im letzten Dreivierteljahr bewiesen. Über den Winter hinweg arbeitete das Ensemble pandemiebedingt online. Das war eine große Herausforderung. Doch nun ist die Freude über die vergangene Anstrengung umso größer. Seit wenigen Wochen probt die Gruppe wieder online und freut sich darauf, ihr Stück „Zeig mir dein Gesicht“ am Montag, 19., und Dienstag, 20. Juli, jeweils um 21 Uhr open air im Kulturforum Rastatt zu präsentieren. 

Der Grundstein für die Stückentwicklung „Zeig mir dein Gesicht“ wurde bereits vergangenen Sommer gelegt. Es solle um Masken gehen, so der Wunsch der Gruppe. Um Masken, die wir alle im Alltag tragen. Gemeint ist damit jedoch nicht der allen wohlvertraute Mund-Nasen-Schutz. Gemeint sind imaginäre Masken – Rollen, die wir täglich wie selbstverständlich in unserem gemeinsamen Miteinander einnehmen. Nach wenigen Live-Proben im Herbst hatte die Gruppe dann erstmal mit einer anderen Art Maske zu kämpfen, dem eigenen PC-Bildschirm. Doch die Anstrengung und der Wille zahlen sich aus.

Gezeigt werden sieben Kurzgeschichten, die den eigenen Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen der Gruppen-Mitglieder entsprungen sind: So trifft die mürrische Lena auf einen schweigsamen Clown und fragt sich angesichts dessen Ausgeglichenheit, ob sie eigentlich zufrieden mit sich selbst als erwachsener Frau ist. Katharina verzweifelt indes daran, dass die Masken ihrer Kosmetikerin einfach nicht mehr ihre Dienste tun. Bedeutet das, dass sie nun wirklich zu ihrem Körper stehen muss? Birgit stellt kurz darauf fest, dass sie in ihrem Leben so viele verschiedene Masken getragen hat, dass sie womöglich in Wirklichkeit nur ein Strichmännchen ist. Dass ihr so etwas mal passieren würde, hätte Anna nicht erwartet: Sie ist verliebt, so richtig – doch wer ist der Mann ihr gegenüber eigentlich wirklich? Esther weiß, wer sie ist – und was sie kann: Sie findet Masken super, vor allem wenn man damit unliebsame Gegnerinnen ausspielen kann. Susa hingegen hat die Schnauze voll von Maskenbällen, besonders im Kreis der Familie: Geburtstag, Taufe, Weihnachten, die Fassade bröckelt immer mehr. Und Paulina? Paulina zieht ihre Kreise als rätselhafte Märchengestalt im „Gesichterland“. 

Was das für ein Land ist, kann das Publikum am 19. und 20. Juli um 21 Uhr open air im Kulturforum Rastatt miterleben. Die Dauer des Stücks beträgt circa 50 Minuten, der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 20 Uhr. Es ist unbedingt erforderlich, dass die Tickets im Vorhinein per E-Mail unter leben-ohne-maske@posteo.de reserviert werden, spontane Theaterbesucher können pandemiebedingt nicht eingelassen werden. Die genauen Hygieneregeln werden nach Eingang der Reservierung per Mail bekannt gegeben. Reservierungen sind nur dann erfolgreich, wenn diese per Mail vom Veranstalter bestätigt wurden, was ein bis zwei Tage dauern kann. 

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