Gelungene Impfaktion im Stadtteil Dörfel/ „Rastatt gemeinsam gegen Corona“ nicht nur ein Slogan

(22. Juni 2021) Ein Mobiles Impfteam war am vergangenen Samstag, 19. Juni, in Rastatt im Einsatz und hat bei seiner Premiere ganze Arbeit geleistet. Insgesamt 504 Bürgerinnen und Bürger – die meisten von ihnen aus dem Stadtteil Dörfel – ließen sich in der Sporthalle der August-Renner-Realschule gegen Covid 19 impfen. Am 17. Juli folgt dann die Zweitimpfung. Trotz der Hitze und der großen Anzahl an Menschen in der Sporthalle verlief der Tag reibungslos, so die Bilanz der Verantwortlichen von Stadt und Landkreis. 

Möglich wurde die Aktion, nachdem das Land Baden-Württemberg Mitte Mai den Weg frei gemacht hatte für Mobile Impfteams in sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen. Der Stadtteil Ludwigvorstadt, allgemein bekannt als „Dörfel“, wurde für die Impfaktion ausgewählt, da er geprägt ist durch einen sozialen Wohnungsbau, eine besonders hohe Bevölkerungsdichte und die vor Ort gegebene Sozialstruktur. Insbesondere Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch ist es ein großes Anliegen, die Impfquote in Rastatt zu erhöhen, um die im Vergleich mit den Umlandgemeinden erhöhten Inzidenzzahlen im Stadtgebiet rasch zu senken. Den Landkreis Rastatt hatte er deshalb um den Einsatz eines solchen Teams gebeten. „Ich bin froh und dem Landkreis dankbar, dass meine Bitte so schnell umgesetzt wurde“, betonte der OB.

Gemeinsam mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer hatte Brigitte Oser von der Gemeinwesenarbeit Dörfel im Vorfeld die Bewohner/innen über das Impfangebot informiert, Flyer verteilt und Dolmetscher/innen organisiert. Ebenfalls angesprochen wurden die Impfwilligen durch die Kooperationspartner der Gemeinwesenarbeit im Dörfel: der Karlschule, der Gemeinschaftsschule im Stadtteil, der beiden Kindertagesstätten vor Ort, der Schulsozialarbeit, der Moscheevereine in Rastatt, der Kirchen, der Diakonie, der Caritas, der Sportvereine und des Dörflervereins sowie durch die im Stadtteil ansässigen Ärztinnen und Ärzte. Auch beim Impfttag selbst waren viele der ehrenamtlichen Helfer zur Unterstützung vor Ort.

Am Samstag habe sich gezeigt, dass der Slogan der Stadt „Rastatt gemeinsam gegen Corona“ nicht nur ein Spruch ist, stellte Magdalena Müller, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Familie und Senioren fest. „Der Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils war deutlich spürbar, sie halfen sich gegenseitig – sei es beim Dolmetschen oder beim Finden des richtigen Wegs zur Impfung. Der freundliche Umgangston mit- und untereinander und die Dankbarkeit der Geimpften hinterließen einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten und Mitarbeitenden“, so Müller. Zum Erfolg des Termins habe schließlich auch die gelungene Zusammenarbeit bei Planung und Durchführung zwischen Dominik Zoller von der Koordinierungsstelle MIT beim Landratsamt Rastatt und verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung geführt. 

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