Historische Franz-Brücke wird saniert/ Einschränkungen für Verkehr und Fußgänger/ Buslinie 236 wird umgeleitet

(8. Juni 2021) Die Obere Stauschleusenbrücke, besser bekannt als Franz-Brücke, wird in den kommenden Monaten aufgrund altersbedingter Schäden grundlegend saniert. Die Bauarbeiten beginnen am Mittwoch, 9. Juni, mit der Einrichtung der Baustelle. Während der gesamten Bauzeit ist der Verkehr in beide Richtungen möglich. Dennoch müssen Verkehrsteilnehmer/innen mit Einschränkungen rechnen. So gilt etwa im Baustellenbereich Tempo 20. Zudem wird in der ersten Bauphase das Rechtsabbiegen in die Rauentaler Straße nicht möglich sein. Verkehrsteilnehmer/innen werden über die Karlsruher Straße ins Industriegebiet umgeleitet. Für eine sichere Querung der Karlstraße wird für Fußgänger/innen in Höhe der Karlschule vorübergehend eine Fußgängerampel installiert.

Wegen der Sperrung der Rechtsabbiegerspur auf der Franz-Brücke ist ein Abbiegen der Buslinie 236 in die Rauentaler Straße ab Montag, 14. Juni, nicht möglich. Die Linie 236 wird deshalb in Fahrtrichtung Industriegebiet ab der Haltestelle „Bernhardusbrunnen“ nicht mehr über Josefstraße und Karlstraße führen, sondern über die Haltestelle „SchlossGalerie“ zur Rauentaler Straße umgeleitet. Die Haltestellen „Josefstraße“ und „Agentur für Arbeit“ werden in Fahrtrichtung Industrie nicht angefahren. Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestellen „Bernhardusbrunnen“, „SchlossGalerie“ und „Franzbrücke“ auszuweichen. Die Fahrtrichtung der Buslinie zurück in die Innenstadt ist nicht betroffen. Die Haltestellen „Agentur für Arbeit“ und „Josefstraße“ werden weiterhin bedient. 

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer
Bei Brückenprüfungen in den vergangenen Jahren hatte sich herausgestellt, dass die Franz-Brücke einen erheblichen Sanierungsbedarf aufweist. Insbesondere wurde festgestellt, dass die Gehwege marode sind und vollständig erneuert werden müssen. Bei der Planung der neuen Gehwege wurde berücksichtigt, dass gerade während des morgendlichen Schul- und Berufsverkehrs die Wege stark frequentiert sind. Um dies zu entzerren, werden die neuen Gehwege verbreitert. Gleichzeitig wird die Fahrbahn beidseitig erweitert, sodass Radfahrer/innen zukünftig in beide Richtungen auf markierten Radschutzstreifen über die Brücke fahren können. 

Um die Bauzeit zu reduzieren und das derzeit pandemiebedingte geringere Verkehrsaufkommen auszunutzen, wird die beauftragte Baufirma anders als zunächst geplant von „oben nach unten“ arbeiten. In einem ersten Schritt wird der Brückengehweg stadteinwärts abgebaut und erneuert. Danach folgt die Sanierung der Fahrbahn. In einem dritten Schritt wird der stadtauswärts führende Gehweg abgebaut und erneuert. Neben der Grunderneuerung der Wege und der Sanierung der Fahrbahn wird auch die Beleuchtung entlang der Franz-Brücke ausgetauscht und auf energiesparsamen LED-Lampen umgestellt. Zudem wird das bestehende Brückengeländer abgebaut. Zukünftig wird es mit einem Edelstahl-Seilnetz bespannt. 

In der zweiten Bauphase geht es dann ans eigentliche Brückenbauwerk. So wird das schadhafte Sandstein- und Betonmauerwerk saniert. Zudem werden die drei Eisbrecher in der Murg erneuert, die unter anderem dazu dienen, dass bei Hochwasser Treibgut weiterfließen kann und nicht an der Brücke hängen bleibt und für Aufstau sorgt.

Die Gesamtbauzeit beträgt fünf Monate. Die Gesamtkosten liegen bei circa 1.038.000 Euro, wobei das Land Baden-Württemberg durch das Förderprogramm „Kommunaler Sanierungsfonds Brücken“ rund 400.000 Euro der Kosten übernimmt. 

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