Rastatt trauert um Landrat Toni Huber

(31. Mai 2021) Die Nachricht vom plötzlichen Tod des Landrats Toni Huber hat in Rastatt große Bestürzung und tiefe Trauer ausgelöst. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Bürgermeister Arne Pfirrmann, Bürgermeister Raphael Knoth, der Rastatter Gemeinderat, die gesamte Stadtverwaltung und die Ortsverwaltungen trauern um eine herausragende Persönlichkeit, die viel für den Landkreis Rastatt bewegt hat. Als Zeichen der Anteilnahme hat die Stadt Rastatt Trauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden veranlasst. 

„Toni Hubers so plötzlicher und viel zu früher Tod macht mich fassungslos und tief betrübt. Er wird als Impulsgeber und Zukunftsmotor im Landkreis, aber auch als Mensch sehr fehlen“, reagierte Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch in einer ersten Stellungnahme. „Wir im Landkreis hätten ihn als Steuermann noch so sehr gebraucht für all die Projekte, die wir gemeinsam realisieren wollten und die er so maßgeblich geprägt hatte. Besonders beeindruckt hat mich Toni Huber mit seinem Engagement, den Landkreis innovativ und zukunftssicher aufzustellen und hierfür die notwendigen Strukturen zu schaffen – ob bei der Digitalisierung, bei der Zukunft des Großklinikums Mittelbaden oder bei regionalen Verkehrsprojekten. Mit seinem ausgleichenden Wesen hat er es immer wieder geschafft, dass gemeinsame Lösungen entstehen konnten. Er war sehr weitsichtig unterwegs und immer gesprächsbereit. Alle 23 Städte und Gemeinden im Landkreis konnten sich auf sein offenes Ohr und sein Wort immer verlassen. Ich persönlich erinnere mich an unzählige Telefonate, die wir geführt haben. Wenn etwas unklar war oder drängte, konnte ich ihn jederzeit anrufen. Toni Hubers tragende Stimme wird aber nicht nur als oberster Repräsentant des Landkreises fehlen. Mit ihr hat er, als Ausgleich zur harten Arbeit, auch den Bürgermeisterchor musikalisch geprägt und viele gesellige Zusammenkünfte bereichert. 
Toni Huber war mit großer Leidenschaft Kommunalpolitiker, Bürgermeister, Kreisrat und seit Mai 2019 Landrat. Sein zukunftsgewandtes Wirken und sein vorbildlicher Charakter hinterlassen eine große Lücke. Ich persönlich werde ihn als wichtigen, verlässlichen Weggefährten der letzten 30 Jahre schmerzlich vermissen. Wir hatten fast zeitgleich Anfang der Neunzigerjahre als Bürgermeister begonnen und waren über all die Jahre freundschaftlich verbunden. In meinen Gedanken und mit großem Mitgefühl bin ich bei seiner Ehefrau, seinen Kindern und seiner Mutter.“

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