Schülerinnen und Schüler der Rastatter Musikschule punkten beim digitalen Landeswettbewerb „Jugend musiziert“

(29. März 2021) Fünf Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule Rastatt waren erfolgreich beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“, der in diesem Jahr Pandemie-bedingt erstmals in digitaler Form ausgetragen wurde. In der Kategorie „Duo: Klavier und ein Streichinstrument“ erspielten sich Daria Iwanow am Klavier und Tom Florian Graßhof an der Viola (Klasse Henrike von Heimburg/Peter Zimmer) einen ersten Preis in der Altersgruppe III. Die Gitarristen Lukas Trabold und Julian Walter (Klasse Sergey Ushakov) erreichten in der Solowertung jeweils einen zweiten Preis in der Altersgruppe IV. Ebenfalls über einen zweiten Preis in der Altersgruppe IV freute sich Klara Göpfrich (Klasse Elisabeth Funk) in der Solowertung Blockflöte, die am Cembalo durch ein zuvor eingespieltes Playback von Musikschullehrer Michael Diefenbacher begleitet wurde.

„Wir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern sowie unseren Lehrkräften zu den tollen Leistungen beim diesjährigen Landeswettbewerb“, bekräftigte Markus Bruschke, Leiter der Musikschule Rastatt. Wie so vieles in Corona-Zeiten fand auch der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ unter erschwerten Bedingungen statt. Nachdem der Regionalwettbewerb – für dessen Ausrichtung Ende Januar die Clara-Schumann-Musikschule Baden-Baden zusammen mit der Städtischen Musikschule Rastatt zuständig gewesen wäre – aufgrund der aktuellen Corona-Situation ausfallen musste, wurde beschlossen, den Landeswettbewerb digital auszurichten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich ohne die vorherige Qualifikation über den Regionalwettbewerb an diesem Landeswettbewerb beteiligen. Notwendig dafür war die Einreichung einer Videoaufnahme der musikalischen Beiträge. 

Norbert Trabold, Vater von Preisträger Lukas Trabold und selbst Soloposaunist der Philharmonie Baden-Baden, ist überzeugt, dass gerade der Prozess, eine Videoaufnahme in Wettbewerbssituation aufzunehmen, eine besondere Herausforderung dargestellt hat: „Da wurde dann vom Spieler selbst noch genauer hingehört – er wollte ja damit zufrieden sein.“ Und die Familie von Preisträger Julian Walter ergänzt: „Es war dieses Jahr was Besonderes an ‚Jugend musiziert‘ teilzunehmen. Es war anstrengend, aber auch sehr lustig die Videos aufzunehmen bis alles geklappt hat. Aber wie man sieht, hat es sich gelohnt mitzumachen.“

Ein ähnliches Fazit ziehen auch Daria Iwanow und Tom Florian Graßhof, für die von Anfang an klar war, dass sie auch am digitalen Format des Wettbewerbs teilnehmen würden. „Wir hatten bereits so viel Zeit und Mühe in die Vorbereitungen für den Wettbewerb investiert, dass es für uns alle klar war, dass wir nicht aufgeben!“, so die beiden Nachwuchsmusiker. Nicht vor Publikum und einer Jury zu spielen, war für die beiden zunächst ungewohnt. Gleichzeitig sei es dadurch aber auch entspannter gewesen.

Auch Flötistin Klara Göpfrich sammelte trotz anfänglicher Skepsis tolle Erfahrungen, wie sie selbst sagt. „Klar kann beim Präsenzunterricht die Lehrerin oder der Lehrer noch mehr direkt zeigen und korrigieren“, so Göpfrich. Und trotzdem gebe es ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Dank des Online-Unterrichts besteht kein Infektionsrisiko. Ihr Fazit deshalb: Die Online-Musikschule sei ein „äußerst gelungener Ersatz in diesen schwierigen Zeiten.“

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