Angebot der Stadt für Rastatter Bürger/innen: Corona-Schnelltest-Station in der Reithalle startet am 12. März

(9. März 2021) Als Instrument, das nach wie vor angespannte Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten, spielen Corona-Schnelltests zurzeit eine entscheidende Rolle. Das Personal in städtischen Schulen und Kitas kann sich bereits seit zwei Wochen entweder in den Einrichtungen oder bei Apotheken und Ärzten testen lassen. Nun möchte die Stadt Rastatt auch den Bürgerinnen und Bürgern der Barockstadt die Möglichkeit bieten, sich schnell und verlässlich testen zu lassen. Ab Freitag, 12. März, ist in der Reithalle Rastatt eine Schnelltest-Station aufgebaut, die vom Ortsverein Rastatt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betrieben wird. Zunächst bis Ende März ist sie jeweils freitags und dienstags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Rastatter Bürgerinnen und Bürger können sich hier einmal pro Woche kostenfrei testen lassen. Vorrangig angesprochen sind diejenigen, die in Kontakt sind mit besonders infektionsgefährdeten Personen. Getestet wird mit Antigen-Schnelltests, die nach wenigen Minuten anzeigen, ob jemand aktuell infektiös ist. Über das Testergebnis erhalten die getesteten Personen einen Nachweis. Bis auf Weiteres beim Testen eingesetzt werden die insgesamt 16.711 Schnelltests, die der Stadt aus der so genannten Landesnotfallreserve zur Verfügung gestellt wurden. 

Worauf müssen Bürger achten, wenn sie sich testen lassen wollen?
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollten zum Testen einen Personalausweis mitbringen, um sicherzustellen, dass sie in Rastatt gemeldet sind. Auf eine vorherige Terminvereinbarung verzichtet die Stadt, um unbürokratischer und schneller agieren zu können. Allerdings bittet die Stadt dringend darum, nur symptomfrei zum Testen zu kommen und während des Aufenthalts in der Reithalle einen medizinischen oder einen FFP2-Mund-Nasenschutz zu tragen. Wer unter Husten, Luftnot oder anderen Erkältungssymptomen leidet, sollte Kontakt zum Hausarzt aufnehmen und nicht in die Reithalle kommen. Im Theatersaal der Reithalle werden zwei Teststraßen aufgebaut. Pro Stunde, so rechnet das DRK, könnten circa 50 Personen getestet werden. Wegen der Weitläufigkeit des Kulturplatzes vor der Reithalle ist ausreichend Raum für wartende Personen vorhanden. Dennoch werden alle Wartenden gebeten, eigenverantwortlich auf Abstand zu achten. Sollten sich mehr Bürger vor der Reithalle zum Testen einfinden als Kapazitäten vorhanden sind, ist es möglicherweise unumgänglich, Personen abzuweisen. Die Stadt und das DRK bitten um Verständnis. 

Die Teststation für die Rastatter Bürgerschaft geht auf eine Initiative von Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch zurück. Er hatte in der vergangenen Woche eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe beauftragt, Konzepte für ein kommunales Testangebot zu erstellen. „Es liegt mir sehr am Herzen, den Bürgerinnen und Bürgern unkompliziert und unbürokratisch Unterstützung zu bieten und ihnen Gewissheit zu verschaffen, ob sie aktuell infektionsfrei sind.“ Zudem sei es nur mit einer konsequenten Teststrategie möglich, das Infektionsgeschehen mit dem immer stärker steigenden Anteil an hoch ansteckenden Mutanten in den Griff zu bekommen. „Impfen ist das Ziel und Testen die wichtige Wegzehrung bis dahin“, so der OB. „Wir warten zwar noch auf entscheidende Präzisierungen von Land und Bund, wollen aber die Bürgerschaft nicht weiter warten lassen. Mein Dank geht an den DRK-Kreisverband und den DRK Ortsverein mit den vielen ehrenamtlich Engagierten, die sich ohne Zögern bereit erklärt haben, die Teststation in der Reithalle zu betreiben und uns damit eine höchst professionelle Lösung anbieten. Aber ich danke auch allen Apotheken und Ärzten in Rastatt, die bereits seit Tagen vor Ort in ihren Einrichtungen Testangebote bereit halten und ebenfalls einen tollen Beitrag leisten, die Corona-Pandemie in Rastatt zu bezwingen und das Warten auf den Impftermin entspannter werden zu lassen.“ Pütsch kündigte an, dass die Stadt derzeit in Gesprächen sei, das Testangebot noch auszuweiten und hier auch Einzelhandel, Gastronomie und Wirtschaft einzubeziehen.

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