Infektionsschutz wird in Rastatt groß geschrieben: Homeoffice in der Stadtverwaltung als gelebte Praxis

(22. Januar 2021) Homeoffice ist das Gebot der Stunde. Angesichts weiterhin hoher Corona-Zahlen hat das Bundesarbeitsministerium eine Verordnung für mehr Homeoffice erlassen. Wo immer möglich, müssen Arbeitgeber das nun anbieten. In der Rastatter Stadtverwaltung ist dieses Arbeitsmodell bereits seit dem ersten Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres gelebte Praxis. In der Corona-Krise wurde das Angebot von Homeoffice um ein Siebenfaches ausgeweitet.  

Gab es vor dem Ausbruch des Corona-Virus 47 Homeoffice- Arbeitsplätze, so stieg die Zahl in den vergangenen Monaten auf 347 an. Damit sind mehr als die Hälfte der 623 städtischen PC-Arbeitsplätze inzwischen mit Endgeräten in den eigenen vier Wänden der Mitarbeiter/innen verbunden. „Wir haben von Beginn der Corona-Pandemie an unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, von zu Hause aus zu arbeiten, um Kontakte zu reduzieren und das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten“, so Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch. Wichtig war es ihm und der Personalabteilung auch gewesen, die bürokratischen Hürden für einen Antrag auf Homeoffice möglichst niedrig zu halten. Das Credo lautete deshalb auch von Anfang an: Wer Homeoffice machen will und das von seinen Aufgaben her auch kann, dem wird dies ermöglicht. Vorausgesetzt natürlich, der Dienstbetrieb wird uneingeschränkt aufrechterhalten.

Eine Mammutaufgabe kam dabei in den letzten Monaten auf die städtische IT-Abteilung zu. In kürzester Zeit konnten die Mitarbeiter/innen Geräte beschaffen und den Zugang zu den Arbeitsplätzen im Rathaus sicherstellen. Auch heute noch sind sie täglich gefragt, wenn das ein oder andere technische Probleme am Arbeitsplatz zu Hause auftritt. „Die Corona-Krise hat auch dazu geführt, dass die Digitalisierung in der Stadtverwaltung einen großen Sprung nach vorne gemacht hat“, stellt OB Pütsch fest. 

Nach der Homeoffice-Verordnung des Arbeitsministeriums, die voraussichtlich am 27. Januar in Kraft tritt und zunächst bis zum 15. März 2021 befristet ist, wird OB Pütsch seinen Appell nochmals an die städtischen Fachbereichsleiter/innen richten, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Homeoffice zu ermöglichen, wenn es der Arbeitsbereich zulässt. 

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