Weihnachtsbaum wird zum Narrenbaum: Stadt hält trotz Corona Fastnachtstradition aufrecht

(8. Januar 2021) Kaum ist Weihnachten und Silvester vorbei, beginnt für die Narren eigentlich die heiße Phase. Aufgrund der Corona-Pandemie ist an ein buntes Treiben auf den Straßen und in den Festhallen allerdings nicht zu denken. Doch eine Fastnachtstradition konnte trotz aller Einschränkungen gepflegt werden: Das Aufstellen des Narrenbaums auf dem Rastatter Marktplatz. 

Ohne Publikum und ohne Festakt haben am Freitagvormittag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe den Weihnachtsbaum in einen Narrenbaum umgewandelt. Mit Hilfe eines Hubsteigers ging es für die Mannschaft hoch hinaus, um die Weihnachtsdeko von der Tanne zunächst zu entfernen und sie anschließend mit bunten Bändern zu schmücken. Zusätzlich wurden bis zur Krone des Baumes die Äste abgesägt, sodass aus dem Weihnachtsbaum vollends ein Narrenbaum wurde.

Das Aufstellen des Narrenbaums, das in Rastatt traditionell am ersten Samstag nach Heilige Drei Könige stattfindet und vom Verein Schellenfeufel Rastatt 1992 organisiert wird, gilt normalerweise als Auftakt für die heiße Phase der Narren. Um in Corona-Zeiten den Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und auch ein sichtbares Zeichen zum Beginn der fünften Jahreszeit zu setzen, hatte sich Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch im Vorfeld gemeinsam mit Vertretern verschiedener Fastnachtsvereine per Video auf diese Lösung verständigt. Die Stadtverwaltung befindet sich derzeit noch in Absprache mit den Vereinen, ob weitere närrische Ideen umgesetzt werden können. 

Folgen Sie uns auf:


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de