Land verschiebt Start der Kreisimpfzentren um eine Woche

(7. Januar 2020) Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreis Rastatts und der Stadt Baden-Baden

Der Start für die Corona-Schutzimpfungen in den Kreisimpfzentren verschiebt sich um eine Woche auf den 22. Januar. Das hat das Ministerium für Soziales und Integration in Rücksprache mit den Kommunalen Landesverbänden beschlossen. Ursprünglich war der 15. Januar als Betriebsbeginn vorgesehen.

Grund für die Entscheidung sind die Impf-stofflieferungen durch den Bund. Das Land hat bisher knapp 170.000 Impfdosen erhalten, die alle bereits verimpft beziehungsweise verplant sind. Eine weitere Lieferung an Impfstoff wird für dieses Wochenende erwartet und wird den Zentralen Impfzentren mit ihren Mobilen Impfteams zugeteilt.

Erst am 18. Januar erwartet Baden-Württemberg die nächste Impfstoff-Lieferung vom Bund, die dann anteilig den Kreisimpfzentren (KIZ), in der Region sind das Bühl und Baden-Baden, zur Verfügung gestellt wird. Ab diesem Zeitpunkt können die KIZ Termine freischalten. Alle bis zum heutigen Zeitpunkt vergebenen Termine behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit, sie betreffen laut Sozialministerium ausschließlich die Zentralen Impfzentren (ZIZ). Anmeldungen für Termine sind grundsätzlich möglich über Telefon 116 117 oder Internet www.impfterminservice.de/impftermine. Die Kreisimpfzentren werden einige Tage vor dem Betriebsstart in dieses Anmeldeportal aufgenommen.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung unterstreichen die Stadt Baden-Baden und der Landkreis Rastatt, dass die Infrastruktur der Kreisimpfzentren in der Bühler Schwarzwalhalle und im Baden-Badener Kurhaus steht, beide Zentren sind startklar. Alles war so vorbereitet, dass mit dem Impfen ab 15. Januar hätte begonnen werden können. Nun soll es am 22. Januar losgehen. Zu diesem Termin nehmen dann auch die mobilen Impfteams der Kreisimpfzentren ihre Arbeit auf.

Derzeit wird im Zentralen Impfzentrum in der Messehalle 2 in Rheinstetten die „Personengruppe mit höchster Priorität“ geimpft, darunter fallen beispielsweise die über 80-Jährigen. Das geschieht vor Ort, aber auch über mobile Impfteams, die direkt in die Pflegeheime gehen. Das Aufsuchen von Pflegebedürftigen in privaten Wohnungen durch mobile Impfteams ist derweil nicht vorgesehen.

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