Nachbarschaftsgespräche - „Das Bahnhofsviertel verändert sich – und wie?!“


Das Bahnhofsviertel verändert sich – und wie?!“ – unter diesem Motto hat die Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie
Nachbarschaftsgespräche im Bahnhofsviertel gestartet. Ziel: mit den Menschen ins Gespräch kommen. Zuhören. Und
erfahren, welche Wünsche und Ideen es fürs Miteinander im Viertel und für eine Verbesserung der Infrastruktur. So war
Matthias Stickl von der Gemeinwesenarbeit mit Unterstützung einer Studentin im Juli und August an zahlreichenTerminen im Stadtteil unterwegs. Ergänzend gab es eine Pop-up-Straßenfotografie-Aktion.

Wegen der Corona-Pandemie mussten geplante Feste und Veranstaltungen im Sommer 2020 abgesagt werden.
Ebenso eine große Veranstaltung
Ende Oktober in der Reithalle, bei der Zwischenergebnisse zum Projekt hätten
vorgestellt werden sollen.

Die bisherige Resonanz von Bewohnern und Gewerbetreibenden zum Projekt ist sehr positiv. Anregungen und Kritik gab es zu den Themenfeldern Wohnen und Wohnumfeld, Gewerbe und Dienstleistungen, sozialer Zusammenhalt sowie Sicherheit. Gewünscht werden unter anderem eine optische Verschönerung der Bahnhofstraße mit Blumen, Sitzgelegenheiten und mehr Mülleimer. Die Bahnhofsunterführung wird von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern als Angstraum wahrgenommen

Insgesamt führten die Projektbeteiligten 43 Gespräche mit der Bürgerschaft aus dem Bahnhofsviertel. Begleitet wurden die Gespräche von einer städtischen Steuerungsgruppe sowie einer Gruppe von Anwohnern und Gewerbetreibenden. Insgesamt gab es drei Treffen.

Sobald es das Infektionsgeschehen wieder ermöglicht, plant die Gemeinwesenarbeit eine Fortsetzung des Projektes. Die Veranstaltung in der Reithalle soll voraussichtlich im Frühjahr 2021 nachgeholt werden.

In Planung ist zudem ein Rundschreiben, das über den Stand des Projektes informiert. Wer das Rundschreiben zugeschickt bekommen möchte: Anmeldung über matthias.stickl@rastatt.de.
 
Die Nachbarschaftsgespräche gehen auf ein Förderprogramm der Initiative Allianz für Beteiligung zurück und werden vom Staatsministerium und dem Landesministerium für Soziales und Integration mit knapp 15.000 Euro gefördert. Organisiert und durchgeführt werden die Nachbarschaftsgespräche im Bahnhofsviertel von der Gemeinwesenarbeit Bahnhof/Industrie in Kooperation mit der Stadtberatung Dr. Fries und dem Gewerbeverein RA³ sowie Ehrenamtlichen.