Modernes Lernen in einer aufgeräumten Arbeitsatmosphäre/Rohbauarbeiten der Hans-Thoma-Schule sind abgeschlossen

(20. Oktober 2020) Der Rohbau der neuen Hans-Thoma-Schule steht. Nach rund achtmonatiger Bauzeit konnte die Stadt Rastatt am vergangenen Freitag, 16. Oktober, Richtfest im Ötigheimer Weg feiern. Schon im kommenden Schuljahr sollen in dem modernen Gebäude rund 350 Kinder lernen, spielen und essen können. Knapp 15 Millionen Euro kostet der Neubau samt Ausbau der angrenzenden Sporthalle. Eine Investition, die sich laut Bürgermeister Raphael Knoth lohnt.
„Es ist kein Luxusbau, sondern ein bedarfsgerechtes Gebäude mit einem tollen pädagogischen Angebot“, betonte Knoth beim Richtfest, das coronabedingt in eine Baustellenbegehung umgewandelt wurde. Notwendig wurde der Neubau, da bei dem rund 50 Jahre alten Schulgebäude erheblicher Sanierungsbedarf diagnostiziert wurde. Zudem reagiert die Stadt mit dem Angebot auf den zunehmenden Bedarf an Grundschulplätzen. Anders als bislang wird die Grundschule deshalb künftig auch dreizügig sein, eine Förderklasse anbieten, einen Ganztagsbetrieb als Wahlform und eine Mensa. 

Wer die Schule betritt, findet sich nach wenigen Schritten in der großzügigen Aula wieder. Die ansteigenden Ränge sind mit Holz belegt, sodass spontane Versammlungen ohne separate Bestuhlung möglich sind. Das Material Holz wird sich nach der Fertigstellung im gesamten Gebäude wiederfinden soll. Wo im Augenblick noch trister Beton das Bild prägt, werden später verschiedene Holzverkleidungen etwa aus Ahorn oder Birke für ein freundliches Raumklima sorgen. 

Fast direkt über der Aula im ersten Obergeschoss wird eine lichtdurchflutete Bibliothek errichtet. Angeschlossen an die Bibliothek befinden sich auf dieser Ebene die insgesamt zwölf Klassenräume, die jeweils von einem Differenzierungsraum begleitet werden. „Der Klassenraum ist für den klassischen Unterricht gedacht, in den Differenzierungsräumen kann ergänzend das selbstständige Arbeiten gefördert werden“, erklärt Projektleiter Ole Brinckmann des Architekturbüros Architektei Mey. Zudem können die Räume auch von den Sonderpädagogen genutzt werden, die dort auf Kinder mit besonderem Förderbedarf eingehen können, ergänzt die Rektorin der Schule, Elisabeth Ströhler. Um ein aufgeräumtes Arbeitsklima zu schaffen, verfügt zudem jedes Klassenzimmer über ein eigenes Garderobenzimmer. 

Ausreichend frische Luft schnappen können die Kinder in den großflächigen Außenbereichen. Neben einer begrünten Dachterrasse, einem überdachten Außenbereich unterhalb der Bibliothek und einem eigenen Schulgarten können sich die Kinder auf verschiedenen Spielgeräten austoben. Auch auf eine modernisierte Sporthalle können sich die Schülerinnen und Schüler freuen, sobald sie von dem Übergangsstandort in Wintersdorf wieder zurück nach Rastatt ziehen können. Denn parallel zur Errichtung des Schulneubaus wird derzeit die angrenzende Schulsporthalle modernisiert und barrierefrei ausgebaut. 

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