Tag der seelischen Gesundheit: Steigende Corona-Infektionszahlen zwingen Veranstalter zur Absage des Aktionstags

(8. Oktober 2020) Sie wollten Wege aufzeigen, wie die seelische Gesundheit in Krisen gestärkt werden kann und gleichzeitig für mehr Offenheit und Toleranz im Umgang mit psychisch kranken Menschen werben. Doch steigende Corona-Infektionszahlen und das Erreichen der zweiten Pandemiestufe in Baden-Württemberg zwingen die Organisatoren des Aktionstags zum „Tag der seelischen Gesundheit“ dazu, die Veranstaltung am kommenden Samstag auf dem Marktplatz abzusagen. 

Margrit Wagner-Körber, Behindertenbeauftragte der Stadt Rastatt und ihre Kollegin vom Landratsamt, Petra Mumbach, sowie Paul Hnas vom Caritasverband Rastatt haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, wie sie unisono betonen. Trotz eines zuvor gut ausgetüftelten Hygienekonzeptes könne ein Restrisiko nun nicht mehr ausgeschlossen werden. „Mit der geplanten Veranstaltung wollten wir insbesondere behinderten Menschen Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, an Gesprächen, Beratungsangeboten und einem Mobilitätstraining durch den Karlsruher Verkehrsverbund ermöglichen und sie für das Thema seelische Gesundheit sensibilisieren“, so Margrit Wagner-Körber. Dieses Ziel können aber leider unter den momentanen Pandemieentwicklungen nicht erreicht werden. Vielmehr gelte es, gerade jene Risikogruppe nun zu schützen.

Wer sich trotzdem über Unterstützungsmöglichkeiten zum Thema seelische Gesundheit informieren möchte, kann sich an den Sozialpsychiatrischen Dienst des Caritasverbandes Rastatt wenden unter den Telefonnummern 0173/9514772 oder 0172/7847850. Als Ansprechpartnerin und „Wegweiserin“ steht zudem die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Petra Mumbach, zur Verfügung: telefonisch unter 07222 381-2126 oder per E-Mail an p.mumbach@landkreis-rastatt.de.

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