OB Pütsch sendet Videobotschaft zum 3. Oktober

(1. Oktober 2020) Die Matinee zum Tag der Deutschen Einheit ist im Veranstaltungskalender der Stadt Rastatt Jahr für Jahr ein kultureller und stadtgesellschaftlicher Höhepunkt. In diesem Jahr wäre es ein ganz besonderer Festakt geworden, denn die Wiedervereinigung feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Doch angesichts der Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen musste Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch die Veranstaltung erstmals seit 30 Jahren absagen. Um zum historisch wichtigen Jubiläumstag dennoch persönliche Worte an die Bürgerinnen und Bürger Rastatts zu richten, hat OB Pütsch eine Videobotschaft aufgenommen. Das achtminütige Video ist ab Samstag, 3. Oktober, auf der Homepage der Stadt Rastatt unter www.rastatt.de und auch auf der städtischen Facebookseite abrufbar. 

Elf Monate nach dem Mauerfall war die Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 offiziell vollendet. Auch in Rastatt wurde bereits 1990 der Feiertag mit einem Festakt begangen. Im Ehrenhof des Barockschlosses richtete der damalige Oberbürgermeister Prof. Franz Rothenbiller vor 1.000 Gäste aus dem In- und Ausland sowie für die Rastatter Bürgerinnen und Bürger die erste Matinee zu Ehren des Nationalfeiertags aus. Es sollte ein Mahntag werden, der daran erinnert, wohin Unrecht, Unfreiheit und Unterdrückung führen können. „Jedem von uns sollte das damalige Geschehen verdeutlichen, dass Frieden, Freiheit und Demokratie nur gemeinsam aufrechterhalten werden können“, so OB Pütsch in seiner Videobotschaft. Gerade in turbulenten Zeiten habe sich die Demokratie als durchsetzungs- und überlebensfähig gezeigt. Nach dem Motto der offiziellen Feierlichkeiten „wir miteinander“, die am Samstag anlässlich des Jubiläums in Potsdam stattfinden, wünscht sich auch Pütsch, dass „wir miteinander diese Krise durchstehen und nicht an den Grundfesten unserer Demokratie zweifeln, nicht am System selbst und auch nicht an den politischen Verantwortlichen.“ 

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