Digitale Lerngeräte: Rastatter Schulen erhalten 400 Tablets

(10. September 2020) Distanzunterricht statt Präsenzunterricht, Homeschooling statt gemeinsames Lernen im Klassenzimmer: Die Corona-Pandemie hat gerade in ihrer Hochphase das Schulsystem auf den Kopf gestellt und die Digitalisierung an den Schulen noch stärker in den Fokus gerückt. Die Stadt Rastatt hat aus diesem Grund weitere 400 iPad-Tablets besorgt, die sie den städtischen Schulen zur Verfügung stellt. Falls die Corona-Lage erneut das Lernen von zu Hause aus erfordert, sollen die Geräte von den Schulleitungen an Schülerinnen und Schüler verliehen werden, die selbst kein Notebook oder Computer haben und auf Unterstützung angewiesen sind. Das Geld für die mobilen Geräte stammt aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes, das sich nach Aufstockung durch das Land Baden-Württemberg auf insgesamt 130 Millionen Euro beläuft. 

Der Startpunkt für Investitionen in bessere Infrastruktur und moderne Endgeräte an Rastatter Schulen fiel aber deutlich früher. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hat die Stadt Rastatt im Rahmen des Landesprogramms „Digitalpakt Schule“ die Digitalisierung in den städtischen Schulen vorangetrieben. Insbesondere die weiterführenden Schulen wurden mit Notebooks, Beamern und modernen Präsentationssystemen ausgestattet. Die Daten- und Elektroverkabelung an den weiterführenden Schulen wurde darüber hinaus modernisiert und entspricht nun dem neuesten technischen Stand. Die Arbeiten können noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, im kommenden Jahr werden dann nach und nach die Grundschulen digital aufgerüstet. Allein für diese Maßnahmen wird ein Großteil der Mittel aus dem Digitalpakt fließen, die insgesamt 1,8 Millionen Euro betragen. 

Digitalisierung der Schulen bewegt auch die Jugenddelegation

Das Voranschreiten der Digitalisierung an Rastatter Schulen bewegt auch die Rastatter Schülerinnen und Schüler selbst, wie zuletzt bei einem Gespräch mit Stefan Vogt, städtischer Fachbereichsleiter für Schulen, Kultur und Sport, deutlich wurde. Im Nachgang zum Online-Jugendgipfel hatte Vogt die Mitglieder der Jugenddelegation zu einem direkten Austausch eingeladen und ihnen die bereits umgesetzten und noch geplanten Maßnahmen aufgezeigt. „Viele Schritte, wie der Ausbau der Netzwerkstrukturen, sind in den vergangenen Jahren nicht auf den ersten Blick sichtbar abgelaufen“, erklärte Vogt. Es bräuchte Zeit, bis die Veränderungen auch bei den Schülerinnen und Schülern spürbar ankommen würden. Auch für ihren Wunsch, nach mehr Transparenz bei den Medienentwicklungsplänen, die Grundlage für die Ausstattung der Schulen und für die Fördergelder aus dem Digitalpakt sind, äußerte Vogt Verständnis. Die Medienentwicklungspläne würden aber in den Händen der einzelnen Schulen und Schulleitungen liegen. Der Fachbereichsleiter sicherte den Jugendlichen zu, den Punkt bei der nächsten Schulleiterversammlung anzusprechen. 
 

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