Für den Ernstfall vorbereitet: Bundesweiter Warntag – Sirenen in Rastatt werden am 10. September getestet

(31. August 2020) In diesem Jahr wird erstmalig zum bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September, aufgerufen. Auch Rastatt beteiligt sich. Pünktlich um 11 Uhr werden deshalb alle 16 Sirenen in der Kernstadt und in den Ortsteilen ertönen. Der Probealarm dient nicht nur dazu, die Funktionalität der Sirenen zu überprüfen und die Bevölkerung im Ereignisfall schnell und effizient vor möglichen Gefahren zu warnen. Vielmehr sollen die Bürger mit dem Sirenensignal vertraut gemacht werden, um für einen echten Alarmierungsfall vorbereitet zu sein. Der bundesweite Warntag geht auf einen Beschluss der Innenministerkonferenz zurück und soll künftig jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

Im Gefahrenfall ertönt das Sirenensignal eine Minute als an- und abschwellender Heulton. Dies bedeutet für die Bevölkerung, dass sie ihre Rundfunkgeräte auf einen örtlichen Radiosender schalten und auf Durchsagen achten sollen. Fenster und Türen sollen umgehend geschlossen werden. Sobald die Gefahr nicht mehr besteht, ertönt das Sirenensignal eine Minute als Dauerton.

Auch in diesem Jahr wird in Rücksprache mit der Integrierten Leitstelle Mittelbaden zusätzlich eine Meldung über die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) über den Probealarm losgeschickt. Zudem werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, Kinder und ältere Menschen über den anstehenden Probealarm zu informieren.

In der Region rund um Rastatt sind große Unglücksfälle oder Katastrophen zwar selten, jedoch nicht auszuschließen. Die Bombenfunde im Murgvorland im Jahr 2012 und auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Canrobert im Februar 2015 oder das Hochwasser im Frühjahr 2013 haben gezeigt, dass auch in Rastatt Evakuierungsmaßnahmen nötig werden können.

 

Folgen Sie uns auf:


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de