Brand im Stadtwald Rastatt richtet großen Schaden an/Stadt appelliert, Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten

(12. August 2020) Eine unachtsam weggeworfene Zigarette oder ein fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer hatten am 29. Juli kurz vor Mitternacht einen Waldbrand im Stadtwald Rastatt ausgelöst. Dank des schnellen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehr mit mehreren Löschzügen konnte der Brand rasch gelöscht und Schlimmeres verhindert werden. Nur wenige Tage später, am 2. August, musste die Freiwillige Feuerwehr Rastatt erneut an den Brandort ausrücken, um wieder aufglimmende Glutnester in einigen Baumstümpfen zu löschen.

Aufmerksame Bahnreisende hatten den Flächenbrand unmittelbar neben der Gleisanlage von Rastatt nach Muggensturm entdeckt und an die Freiwillige Feuerwehr gemeldet. Den Flammen fiel eine Fläche von 250 Quadratmetern zum Opfer. Nicht nur das auf dem Waldboden liegende Reisig verbrannte, auch alle Jungbäume auf der Fläche wurden vernichtet. Einige ältere und stattliche Stieleichen und Erlen in dem Bereich weisen außerdem deutliche Brandverletzungen im Wurzelbereich auf. Inwieweit diese Bäume den Brand überleben, wird sich erst in der Zukunft zeigen. 

Angesichts der enormen Trockenheit weist die Forstverwaltung nochmals mit Nachdruck darauf hin: Von März bis Oktober gilt in allen Wäldern ein allgemeines Rauchverbot, das unbedingt einzuhalten ist. Verboten ist selbstverständlich auch jede Art von Lagerfeuer im Wald oder in der Nähe von Wäldern. 

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