Herausforderndes Schuljahr endet/„Lernbrücken“ werden an sieben Rastatter Schulen angeboten

(3. August 2020) Halbzeitpause in einem turbulenten Jahr: Vergangene Woche endete für Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern gleichermaßen ein außergewöhnliches und herausforderndes Schuljahr. Sechs Wochen Sommerferien stehen nun an, eine Zeit, in der Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch hofft, dass alle zur Ruhe finden und neue Energie tanken können. Doch trotz Sommerpause laufen im Hintergrund bereits schon jetzt die Vorbereitungen für das neue Schuljahr, in dem nach dem Willen des Kultusministeriums möglichst viel Präsenzunterricht stattfinden soll. Zudem werden in den letzten beiden Ferienwochen an einigen Rastatter Schulen „Lernbrücken“ angeboten. 

Schulleiter, Lehrer und alle am Schulleben Beteiligten sahen sich im zweiten Schulhalbjahr mit unvorhersehbaren Herausforderungen konfrontiert. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten sie in kürzester Zeit Notfallgruppen einrichten, Fernlernunterricht organisieren und Pläne ausarbeiten, wie nach den ersten Lockerungen Unterricht unter Beachtung neuer Hygieneanforderungen funktionieren kann. Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch dankt deshalb allen Beteiligten für deren Engagement: „Trotz aller widrigen Umstände haben Sie es geschafft, Ihre Schulen gut durch diese schwierige Zeit zu bringen.“ 

Damit im neuen Schuljahr möglichst alle Kinder und Jugendliche mit denselben Voraussetzungen starten können und Lernlücken, die in der Corona-Zeit entstanden sind, geschlossen werden, werden an einigen städtischen Schulen in den letzten beiden Wochen der Sommerferien freiwillige Lern- und Förderkurse, sogenannte Lernbrücken angeboten. Dieses Angebot soll Schülerinnen und Schülern ermöglichen, Stoff aufzuholen, Lerninhalte zu wiederholen und gezielt an Lernschwierigkeiten zu arbeiten. Voraussichtlich wird es die „Lernbrücken“ an der August-Renner-Realschule geben, der Gustav-Heinemann-Schule, der Karlschule, der Grundschule Ottersdorf und Grundschule Plittersdorf sowie am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium und Tulla-Gymnasium. Details werden derzeit noch von den Schulaufsichtsbehörden und den Schulen abgestimmt, insofern sind noch Änderungen möglich. 

Für welche Schülerinnen und Schüler diese Förderung pädagogisch notwendig ist, entscheiden die jeweiligen Klassenlehrkräfte in Abstimmung mit den Fachlehrkräften. Auswahlkriterien sind laut des Kultusministeriums Leistungsdefizite, schlechte oder keine Erreichbarkeit während der Schulschließung, erkennbare Defizite im Fernlern- und Präsenzunterricht sowie eine erkennbare Gefahr des Wiederholens im Folgeschuljahr. 

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