Gemeinsame Unterstützung für Gastronomen: Ab sofort auf Antrag verlängerte Ausbewirtung möglich

(24. Juli 2020) Gemeinsame Unterstützung für Gastronomen: Bis zum Ende der Sommerzeit am 25. Oktober können Gaststätten in Rastatt an allen Abenden von Montag bis einschließlich Samstag eine Außenbewirtung bis 23 Uhr anbieten. Darauf haben sich jetzt Frank Hildenbrand, erster Vorsitzender der Kreisstelle Rastatt des Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA), der städtische Wirtschaftsförderer Torsten von Appen und der städtische Kundenbereichsleiter Ordnungsangelegenheiten Christian Junger verständigt. Rastatter Gastronomiebetriebe, die die neue Regelung in Anspruch nehmen möchten, um mehr Kunden bedienen zu können, müssen lediglich einen formlosen Antrag stellen. Das geht ganz einfach per E-Mail an ordnungsangelegenheiten@rastatt.de. Die Inanspruchnahme der neuen, deutlich erweiterten Regelung ist für die Gastronomen kostenfrei. Auch für den Antrag werden keine Verwaltungsgebühren erhoben. Bereits erteilte Erlaubnisse werden seitens der Verwaltung gebührenfrei angepasst. Für Sonntag gilt weiter die Standardregelung einer Öffnung bis 22 Uhr.

Bisher war eine Außenbewirtung in der Freiluftsaison nur jeweils donnerstags bis samstags bis 23 Uhr möglich. Mit der Erweiterung auf alle Wochentage mit Ausnahme des Sonntags geht die Stadt auf einen Wunsch der DEHOGA ein. Deren Rastatter Vorsitzender Frank Hildenbrand hatte um entsprechende Unterstützung gebeten, da die Gastronomie während der Corona-Pandemie mit massiven Umsatzeinbußen zu kämpfen hat. 

So bleibt zu hoffen, dass viele Gastronomen von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen und ihre Biergärten und Außenbereiche länger für Gäste öffnen. Unabhängig von der verlängerten Außenbewirtung muss jedoch, betont die Stadt, die Nachtruhe ab 22 Uhr eingehalten und damit dem Ruhebedürfnis der Anwohner Rechnung getragen werden. 
Gastronomen, die eine Erweiterung ihrer Außenfläche als Sondernutzung beantragen möchten, sollten sich ebenfalls an den Kundenbereich Ordnungsangelegenheiten wenden. Der Gemeinderat hatte am 29. Juni für 2020 einen Verzicht auf die Erhebung von Sondernutzungsgebühren beschlossen. Die Stadtverwaltung handhabt die Sondernutzungen großzügig, muss jedoch jeden Einzelfall prüfen und abgleichen mit der weiteren Nutzbarkeit von Gehwegen, barrierefreien Elementen und sonstigen Bedürfnissen von Fußgängern, Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.

Folgen Sie uns auf:


Ansprechpartner für die Presse

Pressestelle Stadt Rastatt

Telefon: 07222 972-1300
oder -1301

E-Mail: pressestelle@rastatt.de