Ausstellung in der Stadtbibliothek zeigt eindrucksvolle Bilder des europäischen Projektes "European Lived Culture Connects"

(3. Juli 2020) Was verbindet Graffitis in Birmingham, die Feria de Abril in Sevilla und die Thermalbäder in Baden-Baden? Sie alle gehören zum gelebten kulturellen Erbe Europas. In Form von großformatigen Fotografien wird dieses in der Stadtbibliothek Rastatt derzeit dokumentiert. Die Bilder berichten von Traditionen und Bräuchen aus der Region aber auch aus Südengland, Spanien und der Tschechischen Republik. Die Ausstellung ist Teil des EU-Projekts "European Lived Culture Connects" und wird unter der Federführung der Europäischen Fotoakademie aus Rastatt durchgeführt. 

Gefördert durch das EU-Programm Erasmus Plus erstellten Fototeams aus Deutschland, England, Spanien und der Tschechischen Republik ihm Rahmen des Projekts Fotoreportagen vom immateriellen Kulturerbe ihres Landes und ihrer Region. Ein Potpourri aus unterschiedlichsten kulturellen Ausdrucksformen, seien es alte Handwerkstechniken und tradiertes Wissen, Tänze, Theater, Feste oder Riten, wurde zusammengetragen. Die Ergebnisse des Projektes wurden bei internationalen Ausstellungen in Huelva (Spanien), Birmingham (England) und Ostrava (Tschechien) gezeigt. Mit der Ausstellung in der Stadtbibliothek Rastatt werden ausgewählte Bilder zum immateriellen kulturellen Erbe der beteiligten Länder auch hier in Deutschland präsentiert.

Die Europäische Fotoakademie aus Rastatt widmet sich bereits seit vielen Jahren der fotografischen Dokumentation des kulturellen Erbes in Deutschland, insbesondere in Baden-Württemberg. Und so sind in der Ausstellung in der Stadtbibliothek viele eindrucksvolle Fotos und Fotocollagen vom immateriellen Kulturerbe der hiesigen Region zu sehen, wie etwa die Tradition des Scheibenschlagens in Gaggenau-Hörden oder aber auch das Treiben der Belzemärtel in Gernsbach-Reichental. Abgebildet ist zudem ein altes Kanonenrohr der Rastatter Kasematten. 

Die Ausstellung kann noch bis zum 30. August 2020 während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besucht werden: Dienstag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 12 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Zum Abschluss des Projektes im August 2020 publizieren die beteiligten Teams ein gemeinsames E-Book, in dem alle Fotoreportagen dokumentiert sind. Das E-Book wird als offene Bildungsressource auf der Homepage des Projektes zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen: www.european-lived-culture.eu

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